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Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Margit Frankau

Letzte freiwillige Wohnadresse: Schubertstraße 44, 8010 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty132;
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Biografie

Margit Frankau, geb. Rosenthal: geboren 13.6.1889 in Graz, gestorben 19./20.11.1944 in Theresienstadt. Margit Frankau (geb. Rosenthal) wurde am 13.06.1889 in Graz als Tochter von Josef Julius Rosenthal und Alice Florence (geb. Frankau) geboren. Ihre Eltern waren bereits Anfang der 1880er Jahre aus dem Judentum ausgetreten und der evangelischen Heilandskirche beigetreten. In Graz absolvierte Margit Frankau das Mädchenlyzeum und die Handelsschule, bevor sie ab 1910 für die Ausbildung zur Hilfskrankenschwester nach München in das Krankenhaus des Bayrischen Frauenvereins ging. Zwischen 1913 und 1934 war sie als Operationsschwester von Universitätsprofessor Hans Spitzy in Wien tätig, dessen fünf Kinder sie auch betreute. Zudem änderte sie im Jahr 1916 ihren „jüdischen“ Nachnamen Rosenthal in den „neutraleren“ Nachnamen ihrer Mutter Frankau. Ab 1934 arbeitete sie wieder in Graz im Grazer Sanatorium der Gallneukirchner Diakonissenanstalt als Kranken- und Operationsschwester. Obwohl sie eine glühende Antisemitin war und mit führenden Nationalsozialisten Umgang pflegte, wurde sie nach den „Nürnberger Gesetzen“ am 5. Jänner 1943 als Jüdin nach Theresienstadt deportiert, wo sie als Heilgehilfin arbeitete. Im November 1944 erkrankte sie an Meningitis und starb am 19. Bzw. am 20. November 1944.

Diakonisse Margit Frankau, geb. Rosenthal (1)

Das Portraitfoto zeigt die Diakonisse Margit Frankau

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Margit Frankau, geb. Rosenthal: geboren 13.6.1889 in Graz, gestorben 19./20.11.1944 in Theresienstadt. Margit Frankau (geb. Rosenthal) wurde am 13.06.1889 in Graz als Tochter von Josef Julius Rosenthal und Alice Florence (geb. Frankau) geboren. Ihre Eltern waren bereits Anfang der 1880er Jahre aus dem Judentum ausgetreten und der evangelischen Heilandskirche beigetreten. In Graz absolvierte Margit Frankau das Mädchenlyzeum und die Handelsschule, bevor sie ab 1910 für die Ausbildung zur Hilfskrankenschwester nach München in das Krankenhaus des Bayrischen Frauenvereins ging. Zwischen 1913 und 1934 war sie als Operationsschwester von Universitätsprofessor Hans Spitzy in Wien tätig, dessen fünf Kinder sie auch betreute. Zudem änderte sie im Jahr 1916 ihren „jüdischen“ Nachnamen Rosenthal in den „neutraleren“ Nachnamen ihrer Mutter Frankau. Ab 1934 arbeitete sie wieder in Graz im Grazer Sanatorium der Gallneukirchner Diakonissenanstalt als Kranken- und Operationsschwester. Obwohl sie eine glühende Antisemitin war und mit führenden Nationalsozialisten Umgang pflegte, wurde sie nach den „Nürnberger Gesetzen“ am 5. Jänner 1943 als Jüdin nach Theresienstadt deportiert, wo sie als Heilgehilfin arbeitete. Im November 1944 erkrankte sie an Meningitis und starb am 19. Bzw. am 20. November 1944. Letzte freiwillige Wohnadresse: Schubertstraße 44, 8010 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty132; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


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