Anna Lubitz
Letzte freiwillige Wohnadresse: Albert-Schweitzer-Gasse 36, 8020 Graz- euthanasia-victim
- female
Biografie
Anna Lubitz, geb. Baumgartner: geboren 26.11.1878 in Gössendorf bei Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war im Städtischen Altenheim in der Altenheimgasse 36 (heute Albert-Schweitzer-Gasse 36) als Pflegling untergebracht. Am 18. Februar 1935 wurde sie mit der Aufnahmezahl 39562 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Ab dem 20. April 1935 übernahm die „Architektengattin“ Ilka Weber ihre gesetzliche Vertretung. Anna Lubitz wurde als „Arbeitergattin“ bezeichnet und am 8. Februar 1941 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am Tag ihrer Überstellung bzw. kurze Zeit danach wurde Anna Lubitz im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
QR Code zur Person
Anna Lubitz, geb. Baumgartner: geboren 26.11.1878 in Gössendorf bei Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war im Städtischen Altenheim in der Altenheimgasse 36 (heute Albert-Schweitzer-Gasse 36) als Pflegling untergebracht. Am 18. Februar 1935 wurde sie mit der Aufnahmezahl 39562 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Ab dem 20. April 1935 übernahm die „Architektengattin“ Ilka Weber ihre gesetzliche Vertretung. Anna Lubitz wurde als „Arbeitergattin“ bezeichnet und am 8. Februar 1941 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am Tag ihrer Überstellung bzw. kurze Zeit danach wurde Anna Lubitz im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Letzte freiwillige Wohnadresse: Albert-Schweitzer-Gasse 36, 8020 Graz | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.
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