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Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Adolf Lachs

Letzte freiwillige Wohnadresse: Volksgartenstraße 18, 8020 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty349;
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Biografie

Adolf Lachs: geboren am 28.12.1864 in Vlachovice (heute Tschechien), gestorben am 26.9.1942 in Theresienstadt. Adolf war der Sohn von Koloman und Marie Lachs (geb. Beer) und war verheiratet mit Melanie (geb. Berger). Gemeinsam hatten sie den Sohn Ernst. Nach einem Studium zum Ingenieur für das Bauwesen an der Technischen Universität Wien arbeitete Adolf Lachs ab 1891 für die Südbahngesellschaft in Wiener Neustadt, Mürzzuschlag und ab 1907 in Graz, ehe er 1923 in Pension ging. Die Familie wohnte bereits zu diesem Zeitpunkt bis zum Jahr 1939 in der Volksgartenstraße 18 in Graz. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten mussten Adolf und seine blinde Frau Melanie 1939 Graz verlassen und zwangsweise nach Wien übersiedeln. Dort wohnten sie zwei Jahre lang in verschiedenen Sammelwohnungen und zuletzt in der Ebendorferstraße 10/9, ehe sie am 10. Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert wurden, wo Adolf Lachs am 26. September 1942 umkam. Seinem Sohn gelang die Flucht.

Adolf Lachs mit Bart (1)

Das Bild zeigt Adolf Lachs mit einem Schnurrbart

Kein Bild vorhanden
Adolf Lachs (2)

Das Bild zeigt Adolf Lachs

Kein Bild vorhanden

QR Code zur Person

Adolf Lachs: geboren am 28.12.1864 in Vlachovice (heute Tschechien), gestorben am 26.9.1942 in Theresienstadt. Adolf war der Sohn von Koloman und Marie Lachs (geb. Beer) und war verheiratet mit Melanie (geb. Berger). Gemeinsam hatten sie den Sohn Ernst. Nach einem Studium zum Ingenieur für das Bauwesen an der Technischen Universität Wien arbeitete Adolf Lachs ab 1891 für die Südbahngesellschaft in Wiener Neustadt, Mürzzuschlag und ab 1907 in Graz, ehe er 1923 in Pension ging. Die Familie wohnte bereits zu diesem Zeitpunkt bis zum Jahr 1939 in der Volksgartenstraße 18 in Graz. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten mussten Adolf und seine blinde Frau Melanie 1939 Graz verlassen und zwangsweise nach Wien übersiedeln. Dort wohnten sie zwei Jahre lang in verschiedenen Sammelwohnungen und zuletzt in der Ebendorferstraße 10/9, ehe sie am 10. Juli 1942 nach Theresienstadt deportiert wurden, wo Adolf Lachs am 26. September 1942 umkam. Seinem Sohn gelang die Flucht. Letzte freiwillige Wohnadresse: Volksgartenstraße 18, 8020 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty349; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


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  • Name: Adolf Lachs (person description)
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