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Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Eduard Huppert

Letzte freiwillige Wohnadresse: Bürgergasse 3, 8010 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty132;
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Biografie

Eduard Huppert: geboren 16.2.1881 in Ostrava (heute Tschechien), gestorben 1.1.1945 in Auschwitz. Eduard war der Sohn von Leopold und Francisca Huppert und war bereits in Mährisch Ostrau aus dem Judentum aus- und zum evangelischen Glauben übergetreten, ehe er 1914 nach Graz kam. Eduard war zweimal verheiratet. Mit seiner ersten Frau Johanna hatte er die Kinder Edith, Hertha und Leopold. In Graz eröffnete Eduard 1919 eine Tanzschule und fungierte zwischenzeitlich auch als Herausgeber der Tanzlehrer-Zeitung. Im Jahr 1927 ließ er sich von seiner ersten Ehefrau Johanna scheiden und am 4. Mai 1937 heiratete er Aloisia (geb. Höller). Seine Tochter Ingrid wurde am 4. Juni 1938 geboren. Obwohl er aus dem Judentum ausgetreten war, musste er 1938 seine Tanzschule in Graz schließen, da er nach den Nürnberger Gesetzen als „Jude“ galt. Eduard ging daraufhin als Schweißer nach Leipzig und später nach München. Um seiner Frau und Tochter in Graz näher zu sein, nahm er 1941 eine Arbeit in Wiener Neustadt an, von wo er immer wieder auch nach Graz kam. Im Zuge eines Mietstreits wurde er denunziert und beim Versuch in die Slowakei zu fliehen am 20. November 1943 beim Durchschwimmen der March festgenommen. Am 15. Februar 1944 wurde er nach Auschwitz deportiert, wo er am 1. Jänner 1945 umkam.

Auswanderungsfragebogen von Eduard Huppert (1)

Das Bild zeigt die Vorderseite des Auswanderungsfragebogens von Eduard Huppert vom 22.06.1938

Kein Bild vorhanden
Auswanderungsfragebogen von Eduard Huppert (2)

Das Bild zeigt die Rückseite des Auswanderungsfragebogens von Eduard Huppert vom 22.06.1938

Kein Bild vorhanden

QR Code zur Person

Eduard Huppert: geboren 16.2.1881 in Ostrava (heute Tschechien), gestorben 1.1.1945 in Auschwitz. Eduard war der Sohn von Leopold und Francisca Huppert und war bereits in Mährisch Ostrau aus dem Judentum aus- und zum evangelischen Glauben übergetreten, ehe er 1914 nach Graz kam. Eduard war zweimal verheiratet. Mit seiner ersten Frau Johanna hatte er die Kinder Edith, Hertha und Leopold. In Graz eröffnete Eduard 1919 eine Tanzschule und fungierte zwischenzeitlich auch als Herausgeber der Tanzlehrer-Zeitung. Im Jahr 1927 ließ er sich von seiner ersten Ehefrau Johanna scheiden und am 4. Mai 1937 heiratete er Aloisia (geb. Höller). Seine Tochter Ingrid wurde am 4. Juni 1938 geboren. Obwohl er aus dem Judentum ausgetreten war, musste er 1938 seine Tanzschule in Graz schließen, da er nach den Nürnberger Gesetzen als „Jude“ galt. Eduard ging daraufhin als Schweißer nach Leipzig und später nach München. Um seiner Frau und Tochter in Graz näher zu sein, nahm er 1941 eine Arbeit in Wiener Neustadt an, von wo er immer wieder auch nach Graz kam. Im Zuge eines Mietstreits wurde er denunziert und beim Versuch in die Slowakei zu fliehen am 20. November 1943 beim Durchschwimmen der March festgenommen. Am 15. Februar 1944 wurde er nach Auschwitz deportiert, wo er am 1. Jänner 1945 umkam. Letzte freiwillige Wohnadresse: Bürgergasse 3, 8010 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty132; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


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