MEMOR Digitales Gedenkbuch – Logo

Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Hansi Gerstl

Letzte freiwillige Wohnadresse: Karlauerstraße 39, 8020 Graz
RDF RDF RDF


Biografie

Hansi Gerstl: geboren 02.01.1913 in Wien, gestorben 1943 in Auschwitz. Hansi Gerstl war die Mutter von Max Gerstl und lebte mit ihrem Sohn bis zum 9. Juni 1938 in der Karlauerstraße 39 in Graz, ehe sie kurze Zeit in Wien wohnhaft war. Über Deutschland flüchtet sie gemeinsam mit ihrem Sohn Max und ihrer Schwester nach Belgien und war dort in Saint-Gilles, einem Stadtviertel von Brüssel, wohnhaft. Hier heiratete sie auch Jakob Soel. Am 10. Mai 1940 überfielen die Nationalsozialisten Belgien und die Familie musste von nun an unter den antijüdischen Maßnahmen des Regimes, dem sie zu entkommen versucht hatten, leiden. Am 20. September 1943 erfolgte ihre Deportation von Mecheln mit dem Transport XXIIA nach Auschwitz gemeinsam mit Ehemann Jakob und Sohn Max, wo sie und ihr siebenjähriger Sohn Max sofort nach ihrer Ankunft in einer Gaskammer ermordet wurden.

Hansi Gerstl (1)

Das Portraitfoto zeigt Hansi Gerstl

Kein Bild vorhanden
Auswanderungsfragebogen von Hansi Gerstl (2)

Das Bild zeigt die Vorderseite des Auswanderungsfragebogens von Hansi Gerstl vom 14.06.1938

Kein Bild vorhanden
Auswanderungsfragebogen von Hansi Gerstl (3)

Das Bild zeigt die Rückseite des Auswanderungsfragebogens von Hansi Gerstl vom 14.06.1938

Kein Bild vorhanden

QR Code zur Person

Hansi Gerstl: geboren 02.01.1913 in Wien, gestorben 1943 in Auschwitz. Hansi Gerstl war die Mutter von Max Gerstl und lebte mit ihrem Sohn bis zum 9. Juni 1938 in der Karlauerstraße 39 in Graz, ehe sie kurze Zeit in Wien wohnhaft war. Über Deutschland flüchtet sie gemeinsam mit ihrem Sohn Max und ihrer Schwester nach Belgien und war dort in Saint-Gilles, einem Stadtviertel von Brüssel, wohnhaft. Hier heiratete sie auch Jakob Soel. Am 10. Mai 1940 überfielen die Nationalsozialisten Belgien und die Familie musste von nun an unter den antijüdischen Maßnahmen des Regimes, dem sie zu entkommen versucht hatten, leiden. Am 20. September 1943 erfolgte ihre Deportation von Mecheln mit dem Transport XXIIA nach Auschwitz gemeinsam mit Ehemann Jakob und Sohn Max, wo sie und ihr siebenjähriger Sohn Max sofort nach ihrer Ankunft in einer Gaskammer ermordet wurden. Letzte freiwillige Wohnadresse: Karlauerstraße 39, 8020 Graz | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


Stationen 0/0

Keine Zeichen verbunden