Anna Chana Rechla Dortort
Letzte freiwillige Wohnadresse: Jakoministraße 10, 8010 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty288;- female
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Biografie
Anna „Chana Rechla“ Dortort, geb. Körner: geboren 15.3.1898 in Stryi (heute Ukraine), gestorben 1942 in Sajmište (Belgrad). Anna war die Tochter von Caim Loeb und Feige Körner (geb. Eisenstein). Sie war gelernte Modistin und heiratete 1924 in Graz Franz „Chaim Fischel“ Dortort. Gemeinsam hatten sie die beiden Kinder Blanka und Leo Dortort. Das Ehepaar betrieb von 1935 bis 1937 in der Jakoministraße 10 eine Konditorei, wo es auch wohnhaft war. Ab Oktober 1938 wohnten sie kurz in der Zweiglgasse 14, von wo sie im März 1939 zu Verwandten nach Jugoslawien flohen. Dort erfuhren sie, dass sie mit einem in Kladovo liegenden Schiff, auf dem rund 1000 österreichische jüdische Flüchtlinge waren, nach Palästina fahren könnten. Der Transport fuhr aber nicht weiter, sondern zurück nach Šabac, wo er 1941 von den Nationalsozialisten eingeholt wurde und die Männer von einem Erschießungskommando der Wehrmacht am 12. und 13. Oktober 1941 ermordet wurden. Die Frauen und Kinder wurden ins Lager Sajmište (Belgrad) gebracht und im März 1942 vergast. Unter ihnen war auch Anna Dortort.
QR Code zur Person
Anna „Chana Rechla“ Dortort, geb. Körner: geboren 15.3.1898 in Stryi (heute Ukraine), gestorben 1942 in Sajmište (Belgrad). Anna war die Tochter von Caim Loeb und Feige Körner (geb. Eisenstein). Sie war gelernte Modistin und heiratete 1924 in Graz Franz „Chaim Fischel“ Dortort. Gemeinsam hatten sie die beiden Kinder Blanka und Leo Dortort. Das Ehepaar betrieb von 1935 bis 1937 in der Jakoministraße 10 eine Konditorei, wo es auch wohnhaft war. Ab Oktober 1938 wohnten sie kurz in der Zweiglgasse 14, von wo sie im März 1939 zu Verwandten nach Jugoslawien flohen. Dort erfuhren sie, dass sie mit einem in Kladovo liegenden Schiff, auf dem rund 1000 österreichische jüdische Flüchtlinge waren, nach Palästina fahren könnten. Der Transport fuhr aber nicht weiter, sondern zurück nach Šabac, wo er 1941 von den Nationalsozialisten eingeholt wurde und die Männer von einem Erschießungskommando der Wehrmacht am 12. und 13. Oktober 1941 ermordet wurden. Die Frauen und Kinder wurden ins Lager Sajmište (Belgrad) gebracht und im März 1942 vergast. Unter ihnen war auch Anna Dortort. Letzte freiwillige Wohnadresse: Jakoministraße 10, 8010 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty288; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.
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