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Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Ernst Brecher

Letzte freiwillige Wohnadresse: Geidorfgürtel 24, 8010 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty487;
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Biografie

Ernst Brecher: geboren 31.10.1895 in Sobotište (heute Slowakei), gestorben 1942 in Sobibor. Der Grazer Privatbeamte Ernst Brecher war der Sohn von Max und Rudolfine Brecher (geb. Rosenbaum). Seit 1906 war er in Graz wohnhaft. Am 11.10.1931 heiratete er seine Frau Klara (geb. Taussig) und lebte mit ihr und seinem Sohn Henry am Geidorfgürtel 24. Er musste mit seiner Frau Klara aufgrund antijüdischer Maßnahmen im September 1938 aus der eigenen Wohnung ausziehen. Ihr gemeinsamer Sohn Henry wurde nach dem „Anschluss“ zu Verwandten nach Zagreb geschickt. Bis zur Zwangsumsiedlung im August 1939 nach Wien lebte das Ehepaar Brecher in der Kreuzgasse 15. Zuletzt waren Ernst und Klara Brecher wohnhaft in einer Sammelwohnung in der Börsegasse 12/1 in Wien. Von dort wurde er mit seiner Frau am 14. Juni 1942 nach Sobibor deportiert und dort ermordet.

Ernst Brecher und Klara Brecher (1)

Das Foto zeigt Ernst Brecher und seine Frau Klara Brecher zwischen 1930 und 1932

Kein Bild vorhanden
Ernst Brecher (2)

Das Portraitfoto zeigt Ernst Brecher

Kein Bild vorhanden
Auswanderungsfragebogen von Ernst Brecher vom 05.07.1938 (3)

Das Bild zeigt die Rückseite des Auswanderungsfragebogens von Ernst Brecher vom 05.07.1938

Kein Bild vorhanden

QR Code zur Person

Ernst Brecher: geboren 31.10.1895 in Sobotište (heute Slowakei), gestorben 1942 in Sobibor. Der Grazer Privatbeamte Ernst Brecher war der Sohn von Max und Rudolfine Brecher (geb. Rosenbaum). Seit 1906 war er in Graz wohnhaft. Am 11.10.1931 heiratete er seine Frau Klara (geb. Taussig) und lebte mit ihr und seinem Sohn Henry am Geidorfgürtel 24. Er musste mit seiner Frau Klara aufgrund antijüdischer Maßnahmen im September 1938 aus der eigenen Wohnung ausziehen. Ihr gemeinsamer Sohn Henry wurde nach dem „Anschluss“ zu Verwandten nach Zagreb geschickt. Bis zur Zwangsumsiedlung im August 1939 nach Wien lebte das Ehepaar Brecher in der Kreuzgasse 15. Zuletzt waren Ernst und Klara Brecher wohnhaft in einer Sammelwohnung in der Börsegasse 12/1 in Wien. Von dort wurde er mit seiner Frau am 14. Juni 1942 nach Sobibor deportiert und dort ermordet. Letzte freiwillige Wohnadresse: Geidorfgürtel 24, 8010 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty487; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


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