Isak Tillemann
Letzte freiwillige Wohnadresse: Dreihackengasse 43, 8020 Graz- jewish-victims-jewish
- male
Biografie
Isak Tillemann: geboren 21.4.1900 in Drohobycz (heute Ukraine), gestorben 3.2.1940 in Buchenwald. Isak war der Sohn von David und Lei Heni Tillemann (geb. Lautner). Er war zweimal verheiratet. Aus der ersten Ehe mit seiner Frau Irma (geb. Kohn) stammte der Sohn Herbert, der während der Shoah in Maly Trostinec ermordet wurde. Nach dem Tod von Irma heiratete Isak in zweiter Ehe Ilona Helene (geb. Schischa) und gemeinsam hatten sie eine Tochter namens Susanne. Seine Ehefrau und Tochter überlebten die Shoah. Die Familie des gelernten Monteurs wohnte in der Dreihackengasse 43 in Graz. Unmittelbar nach dem „Anschluss“ musste Isak nach Wien übersiedeln, wo er seit 23. März 1938 in der Praterstraße 50/8a wohnte. Am 2. Oktober 1939 wurde er von Wien nach Buchenwald deportiert, wo er im Februar 1940 ums Leben kam.
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Isak Tillemann: geboren 21.4.1900 in Drohobycz (heute Ukraine), gestorben 3.2.1940 in Buchenwald. Isak war der Sohn von David und Lei Heni Tillemann (geb. Lautner). Er war zweimal verheiratet. Aus der ersten Ehe mit seiner Frau Irma (geb. Kohn) stammte der Sohn Herbert, der während der Shoah in Maly Trostinec ermordet wurde. Nach dem Tod von Irma heiratete Isak in zweiter Ehe Ilona Helene (geb. Schischa) und gemeinsam hatten sie eine Tochter namens Susanne. Seine Ehefrau und Tochter überlebten die Shoah. Die Familie des gelernten Monteurs wohnte in der Dreihackengasse 43 in Graz. Unmittelbar nach dem „Anschluss“ musste Isak nach Wien übersiedeln, wo er seit 23. März 1938 in der Praterstraße 50/8a wohnte. Am 2. Oktober 1939 wurde er von Wien nach Buchenwald deportiert, wo er im Februar 1940 ums Leben kam. Letzte freiwillige Wohnadresse: Dreihackengasse 43, 8020 Graz | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.
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