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Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Franz Weiß

Letzte freiwillige Wohnadresse: Graz-SO: Hauptstraße 151, (St. Peter Hauptstraße 151, 8042 Graz)
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Biografie

Dr. Franz Weiß: geboren 18.4.1902 in Maria Trost bei Graz, gestorben 7.10.1942 in Wien. Der Schuhmacher Franz Weiß arbeitete zunächst in verschiedenen Schuhfabriken in der Steiermark und Wien. Zwischen 1924 und 1931 absolvierte er neben seiner Arbeit das Akademische Gymnasium, ehe er an der Universität Graz 1931 mit einer geschichtswissenschaftlichen Arbeit promovierte. Da er in der Folge keine Anstellung fand, unterrichtete er als Privatlehrer in Graz. Zwischen 1924 und 1933 gehörte er der Sozialdemokratischen Partei an, ehe er 1933 der KPÖ beitrat und dort als Zellenleiter wirkte. Gemeinsam mit Karl Drews, Anton Kröpfl und Josef Neuhold bildete er ab 1939 die Leitung der Grazer KPÖ. Während die anderen als Versicherungsvertreter durch die Steiermark reisten und Verbindungen zu anderen Widerstandsgruppen knüpften, verfasste Weiß, der im Steiermärkischen Landesarchiv arbeitete, Flugschriften für die KPÖ. Am 4. Februar 1941 wurde er festgenommen und am 28. Juli 1942 in Graz vom Volksgerichtshof wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt. Weiß wurde am 7. Oktober 1942 in Wien hingerichtet.

Gedenkkarte der Antifaschistischen Volkssolidarität, 1945 (1)

Franz Weiß

Kein Bild vorhanden
Volksgerichtshof Berlin (2)

Todesurteil gegen Franz Weiß, 28.7.1942

Kein Bild vorhanden
Plakat (3)

Kundmachung der Hinrichtung von Dr. Franz Weiß (fälschlich Karl)

Kein Bild vorhanden
Oberstaatsanwalt beim Landesgericht Wien (4)

Bericht über die Vollstreckung der Hinrichtung von Franz Weiß am 7.10.1942

Kein Bild vorhanden

QR Code zur Person

Dr. Franz Weiß: geboren 18.4.1902 in Maria Trost bei Graz, gestorben 7.10.1942 in Wien. Der Schuhmacher Franz Weiß arbeitete zunächst in verschiedenen Schuhfabriken in der Steiermark und Wien. Zwischen 1924 und 1931 absolvierte er neben seiner Arbeit das Akademische Gymnasium, ehe er an der Universität Graz 1931 mit einer geschichtswissenschaftlichen Arbeit promovierte. Da er in der Folge keine Anstellung fand, unterrichtete er als Privatlehrer in Graz. Zwischen 1924 und 1933 gehörte er der Sozialdemokratischen Partei an, ehe er 1933 der KPÖ beitrat und dort als Zellenleiter wirkte. Gemeinsam mit Karl Drews, Anton Kröpfl und Josef Neuhold bildete er ab 1939 die Leitung der Grazer KPÖ. Während die anderen als Versicherungsvertreter durch die Steiermark reisten und Verbindungen zu anderen Widerstandsgruppen knüpften, verfasste Weiß, der im Steiermärkischen Landesarchiv arbeitete, Flugschriften für die KPÖ. Am 4. Februar 1941 wurde er festgenommen und am 28. Juli 1942 in Graz vom Volksgerichtshof wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt. Weiß wurde am 7. Oktober 1942 in Wien hingerichtet. Letzte freiwillige Wohnadresse: Graz-SO: Hauptstraße 151, (St. Peter Hauptstraße 151, 8042 Graz) | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


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