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Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Josef Serfecz

Letzte freiwillige Wohnadresse: Kalvariengürtel 3, 8020 Graz
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Biografie

Josef Serfecz: geboren 3.3.1908 in Graz, gestorben 8.10.1943 in Wien. Josef Serfecz arbeitete seit 1927 bei der Stadtgemeinde Graz, wo er zuletzt Leiter der Kontrollabteilung des Ernährungs- und Wirtschaftsamtes war. Er gehörte der Sozialdemokratischen Partei bis zum Verbot 1934 als Mitglied an. Als Lorenz Poketz gemeinsam mit anderen im Jahr 1940 begann, in Graz die „Rote Gewerkschaft“ aufzubauen, baute er bei der Gemeinde Graz eine Widerstandszelle der „Roten Gewerkschaft“ auf, für die er Mitglieder anwarb und deren Beiträge er an seine Mutter Helene Serfecz übergab, die diese weiterleitete. Am 21. August 1942 wurde Josef Serfecz festgenommen und am 22. Juni 1943 vom Volksgerichtshof in Graz wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt. Im Urteil heißt es: „Er war Gründer und Leiter einer Zelle in einem öffentlichen Amte, das er kommunistisch durchsetzt hat. Die Schwere und Härte der Zeit, in der es um Sein und Nichtsein des Volkes und Reiches geht, lassen eine andere Strafe wie die Todesstrafe nicht zu, zumal sich Serfecz durch sein Verhalten selbst außerhalb der Volksgemeinschaft gestellt hat.“ Er wurde am 8. Oktober 1943 in Wien hingerichtet.

Portätfoto (1)

Josef Serfecz

Kein Bild vorhanden
Volksgerichtshof Berlin (2)

Todesurteil gegen Josef Serfecz, 22.6.1943

Kein Bild vorhanden
Volksgerichtshof Berlin (3)

Todesurteil gegen Josef Serfecz, 22.6.1943

Kein Bild vorhanden
Standesamt Wien' (4)

Bericht, dass Josef Serfecz am 8.10.1943 hingerichtet wurde.

Kein Bild vorhanden

QR Code zur Person

Josef Serfecz: geboren 3.3.1908 in Graz, gestorben 8.10.1943 in Wien. Josef Serfecz arbeitete seit 1927 bei der Stadtgemeinde Graz, wo er zuletzt Leiter der Kontrollabteilung des Ernährungs- und Wirtschaftsamtes war. Er gehörte der Sozialdemokratischen Partei bis zum Verbot 1934 als Mitglied an. Als Lorenz Poketz gemeinsam mit anderen im Jahr 1940 begann, in Graz die „Rote Gewerkschaft“ aufzubauen, baute er bei der Gemeinde Graz eine Widerstandszelle der „Roten Gewerkschaft“ auf, für die er Mitglieder anwarb und deren Beiträge er an seine Mutter Helene Serfecz übergab, die diese weiterleitete. Am 21. August 1942 wurde Josef Serfecz festgenommen und am 22. Juni 1943 vom Volksgerichtshof in Graz wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt. Im Urteil heißt es: „Er war Gründer und Leiter einer Zelle in einem öffentlichen Amte, das er kommunistisch durchsetzt hat. Die Schwere und Härte der Zeit, in der es um Sein und Nichtsein des Volkes und Reiches geht, lassen eine andere Strafe wie die Todesstrafe nicht zu, zumal sich Serfecz durch sein Verhalten selbst außerhalb der Volksgemeinschaft gestellt hat.“ Er wurde am 8. Oktober 1943 in Wien hingerichtet. Letzte freiwillige Wohnadresse: Kalvariengürtel 3, 8020 Graz | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


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