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Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Helene Serfecz

Letzte freiwillige Wohnadresse: Weißeneggergasse 11, 8020 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty176;o:derla.sty30;o:derla.sty535;
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Biografie

Helene Serfecz, geb. Wrießnegger: geboren 16.4.1886 in Klagenfurt, gestorben 13.9.1943 in Graz. Sie gehörte in der Ersten Republik der Sozialdemokratischen Partei an und war im Frauenkomitee der Partei aktiv. Nach den Februarkämpfen 1934 wirkte sie gemeinsam mit der ehemaligen sozialdemokratischen Funktionärin Christine Klementschitz innerhalb der „Roten Hilfe“ in Graz. Als in Graz 1941 die illegale „Rote Gewerkschaft“ aufgebaut wurde, beteiligte sie sich daran und sammelte Geld für die Familien von politisch Verfolgten. Gemeinsam mit ihrem Sohn Josef wurde sie am 21. August 1942 von der Gestapo verhaftet und am 29. Juni 1943 vom Volksgerichtshof in Graz wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt. Sie wurde am 13. September 1943 in Graz hingerichtet.

Portätfoto (1)

Helene Serfecz

Kein Bild vorhanden
Volksgerichtshof Berlin (2)

Todesurteil gegen Helene Serfecz, 30.6.1943

Kein Bild vorhanden
Volksgerichtshof Berlin (3)

Todesurteil gegen Helene Serfecz, 30.6.1943

Kein Bild vorhanden
Volksgerichtshof Berlin (4)

Todesurteil gegen Helene Serfecz, 30.6.1943

Kein Bild vorhanden
Standesamt Graz (5)

Bericht, dass Helene Serfecz am 13.9.1943 hingerichtet wurde.

Kein Bild vorhanden

QR Code zur Person

Helene Serfecz, geb. Wrießnegger: geboren 16.4.1886 in Klagenfurt, gestorben 13.9.1943 in Graz. Sie gehörte in der Ersten Republik der Sozialdemokratischen Partei an und war im Frauenkomitee der Partei aktiv. Nach den Februarkämpfen 1934 wirkte sie gemeinsam mit der ehemaligen sozialdemokratischen Funktionärin Christine Klementschitz innerhalb der „Roten Hilfe“ in Graz. Als in Graz 1941 die illegale „Rote Gewerkschaft“ aufgebaut wurde, beteiligte sie sich daran und sammelte Geld für die Familien von politisch Verfolgten. Gemeinsam mit ihrem Sohn Josef wurde sie am 21. August 1942 von der Gestapo verhaftet und am 29. Juni 1943 vom Volksgerichtshof in Graz wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt. Sie wurde am 13. September 1943 in Graz hingerichtet. Letzte freiwillige Wohnadresse: Weißeneggergasse 11, 8020 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty176;o:derla.sty30;o:derla.sty535; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


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