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Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Othmar Schraußer

Letzte freiwillige Wohnadresse: Kehlberg 186 / Webling 186 (Heute Kehlbergstraße 114), 8054 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty29;o:derla.sty79;
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Biografie

Othmar Schraußer: geboren 26.10.1906 in Edelsbach, gestorben 2.12.1942 in Wien. Schraußer war Hauptschullehrer in Fohnsdorf und seit 1931 Mitglied der KPÖ. Er wurde unmittelbar nach den Februarkämpfen 1934 vom Schuldienst suspendiert. Er erhielt später wieder eine Anstellung, wurde aber nach dem „Anschluss“ im Jahr 1939 zwangspensioniert, da ihn die nationalsozialistischen Schulbehörden als „unzuverlässigen“ Lehrer einstuften. Im Jänner 1940 erhielt er auf Grund des herrschenden Lehrermangels eine Anstellung in der Hauptschule Graz-Straßgang. Zwischen Fohnsdorf, wo seine Familie lebte, und Graz hin- und her pendelnd, stellt er die Verbindung zwischen den Widerstandszellen in Fohnsdorf und der Landesleitung der KPÖ in Graz her und versorgt die Fohnsdorfer mit Flugschriften. Ende Juli 1941 verhaftete die Gestapo Schraußer. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn am 1. August 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode. Er wurde am 2. Dezember 1942 in Wien hingerichtet.

Portätfoto (1)

Othmar Schraußer

Kein Bild vorhanden
Volksgerichtshof Berlin (2)

Todesurteil gegen Othmar Schraußer, 1.8.1942

Kein Bild vorhanden
Plakat (3)

Kundmachung über die Hinrichtung von Othmar Schraußer am 2.12.1942

Kein Bild vorhanden

QR Code zur Person

Othmar Schraußer: geboren 26.10.1906 in Edelsbach, gestorben 2.12.1942 in Wien. Schraußer war Hauptschullehrer in Fohnsdorf und seit 1931 Mitglied der KPÖ. Er wurde unmittelbar nach den Februarkämpfen 1934 vom Schuldienst suspendiert. Er erhielt später wieder eine Anstellung, wurde aber nach dem „Anschluss“ im Jahr 1939 zwangspensioniert, da ihn die nationalsozialistischen Schulbehörden als „unzuverlässigen“ Lehrer einstuften. Im Jänner 1940 erhielt er auf Grund des herrschenden Lehrermangels eine Anstellung in der Hauptschule Graz-Straßgang. Zwischen Fohnsdorf, wo seine Familie lebte, und Graz hin- und her pendelnd, stellt er die Verbindung zwischen den Widerstandszellen in Fohnsdorf und der Landesleitung der KPÖ in Graz her und versorgt die Fohnsdorfer mit Flugschriften. Ende Juli 1941 verhaftete die Gestapo Schraußer. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn am 1. August 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode. Er wurde am 2. Dezember 1942 in Wien hingerichtet. Letzte freiwillige Wohnadresse: Kehlberg 186 / Webling 186 (Heute Kehlbergstraße 114), 8054 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty29;o:derla.sty79; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


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  • Name: Othmar Schraußer (person description)
  • Datum: 2026
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