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Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Wilhelm Johannes Kapistran Pieller

Letzte freiwillige Wohnadresse: Franziskanergasse 14, 8010 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty106;o:derla.sty109;o:derla.bur66;o:derla.bur67;
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Biografie

DDDr. Wilhelm (Johannes Kapistran) Pieller: geboren 30.9.1891 in Wien, gestorben 15.4.1945 in Stein an der Donau. Pieller wurde 1909 in Graz als Franziskanernovize eingekleidet. Hier wirkte er neben seinem Studium auch als Studentenseelsorger. Ab 1940 war er Rektor der Klosterschule in Eisenstadt. Die Gestapo nahm ihn am 23. August 1943 wegen Unterstützung der „Antifaschistischen Freiheitsbewegung Österreichs“ fest. Am 11. August 1944 verurteilte der Volksgerichtshof Pieller wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode. Nach der Überstellung der zum Tode verurteilten Häftlinge von Wien nach Stein an der Donau erschoss die SS Pieller am 15. April 1945 mit 43 weiteren Personen in Stein.

Portätfoto (1)

Wilhelm (Kapistran) Pieller

Kein Bild vorhanden
Volksgerichtshof Berlin (2)

Todesurteil gegen Wilhelm (Kapistran) Pieller, 11.8.1944

Kein Bild vorhanden
Erkennungsdienstliche Kartei der Gestapo Wien (3)

Gestapofoto von Wilhelm (Kapistran) Pieller

Kein Bild vorhanden
Erkennungsdienstliche Kartei der Gestapo Wien (4)

Karteikarte für Wilhelm (Kapistran) Pieller, 10.9.1943

Kein Bild vorhanden

QR Code zur Person

DDDr. Wilhelm (Johannes Kapistran) Pieller: geboren 30.9.1891 in Wien, gestorben 15.4.1945 in Stein an der Donau. Pieller wurde 1909 in Graz als Franziskanernovize eingekleidet. Hier wirkte er neben seinem Studium auch als Studentenseelsorger. Ab 1940 war er Rektor der Klosterschule in Eisenstadt. Die Gestapo nahm ihn am 23. August 1943 wegen Unterstützung der „Antifaschistischen Freiheitsbewegung Österreichs“ fest. Am 11. August 1944 verurteilte der Volksgerichtshof Pieller wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode. Nach der Überstellung der zum Tode verurteilten Häftlinge von Wien nach Stein an der Donau erschoss die SS Pieller am 15. April 1945 mit 43 weiteren Personen in Stein. Letzte freiwillige Wohnadresse: Franziskanergasse 14, 8010 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty106;o:derla.sty109;o:derla.bur66;o:derla.bur67; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


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