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Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Karl Kilzer

Letzte freiwillige Wohnadresse: Parkstraße 7, 8010 Graz
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Biografie

Karl Kilzer: geboren 11.6.1886 in Stockenboi bei Villach, gestorben 30.9.1942 in Wien. Kilzer erlernte das Schuhmacherhandwerk, wobei er einige Zeit lang als selbständiger Schuhmachermeister in Graz, die meiste Zeit aber in Schuhfabriken tätig war. Er gehörte in der Ersten Republik der Sozialdemokratischen Partei und der Gewerkschaft der Schuhmacher an. Als er nach der NS-Machtübernahme in der Schuhfabrik in Köflach arbeitete, wurde er Mitglied der dortigen Betriebszelle der KPÖ. Er wurde – da er in Graz wohnte – gebeten, Kontakt zur Leitung der KPÖ in Graz herzustellen. Über Hildegard Burger stellte er den Kontakt her und war bis zu seiner Festnahme am 19. Juli 1941 Verbindungsmann zwischen der Leitung in Graz und den Bezirksorganisationen in der Weststeiermark. Er wurde am 31. Juli 1942 vom Volksgerichtshof in Graz wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 30. September 1942 in Wien hingerichtet.

Porträtfoto (1)

Karl Kilzer

Kein Bild vorhanden
Volksgerichtshof Berlin (2)

Todesurteil gegen Karl Kilzer, 31.7.1942

Kein Bild vorhanden
Plakat (3)

Kundmachung über die Hinrichtung von Karl Kilzer, 30.9.1942

Kein Bild vorhanden
Oberstaatsanwalt beim Landesgericht Wien (4)

Bericht über die Vollstreckung der Hinrichtung von Karl Kilzer am 30.9.1942

Kein Bild vorhanden

QR Code zur Person

Karl Kilzer: geboren 11.6.1886 in Stockenboi bei Villach, gestorben 30.9.1942 in Wien. Kilzer erlernte das Schuhmacherhandwerk, wobei er einige Zeit lang als selbständiger Schuhmachermeister in Graz, die meiste Zeit aber in Schuhfabriken tätig war. Er gehörte in der Ersten Republik der Sozialdemokratischen Partei und der Gewerkschaft der Schuhmacher an. Als er nach der NS-Machtübernahme in der Schuhfabrik in Köflach arbeitete, wurde er Mitglied der dortigen Betriebszelle der KPÖ. Er wurde – da er in Graz wohnte – gebeten, Kontakt zur Leitung der KPÖ in Graz herzustellen. Über Hildegard Burger stellte er den Kontakt her und war bis zu seiner Festnahme am 19. Juli 1941 Verbindungsmann zwischen der Leitung in Graz und den Bezirksorganisationen in der Weststeiermark. Er wurde am 31. Juli 1942 vom Volksgerichtshof in Graz wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 30. September 1942 in Wien hingerichtet. Letzte freiwillige Wohnadresse: Parkstraße 7, 8010 Graz | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


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