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Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Herbert Eichholzer

Letzte freiwillige Wohnadresse: Kirchengasse 15 (heute: Schröttergasse 7) | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty24;o:derla.sty81;o:derla.sty300;
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Biografie

Herbert Eichholzer: geboren 31.1.1903 in Graz, gestorben 7.1.1943 in Wien. Der Grazer Architekt war der bedeutendste Vertreter der „Internationalen Moderne“ in der steirischen Baukunst. Der NS-Gegner emigrierte unmittelbar nach der Machtübernahme der Nazis am 12. März 1938 nach Paris, ehe er im November 1938 in die Türkei ging. Dort baute er eine Auslandszelle der KPÖ auf und reiste schließlich im Frühjahr 1940 in die Steiermark, wo er führend am Aufbau eines kommunistischen Widerstandsnetzwerks beteiligt war. Am 7. Februar 1941 verhaftete ihn die Gestapo in Frankreich. Er wurde am 9. September 1942 vom Volksgerichtshof wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 7. Jänner 1943 in Wien hingerichtet.

Porträtfoto (1)

Herbert Eichholzer

Kein Bild vorhanden
Volksgerichtshof Berlin (2)

Todesurteil gegen Herbert Eichholzer, 9.9.1942

Kein Bild vorhanden
Erkennungsdienstliche Kartei der Gestapo Wien (3)

Karteikarte für Herbert Eichholzer, 12.2.1941

Kein Bild vorhanden

QR Code zur Person

Herbert Eichholzer: geboren 31.1.1903 in Graz, gestorben 7.1.1943 in Wien. Der Grazer Architekt war der bedeutendste Vertreter der „Internationalen Moderne“ in der steirischen Baukunst. Der NS-Gegner emigrierte unmittelbar nach der Machtübernahme der Nazis am 12. März 1938 nach Paris, ehe er im November 1938 in die Türkei ging. Dort baute er eine Auslandszelle der KPÖ auf und reiste schließlich im Frühjahr 1940 in die Steiermark, wo er führend am Aufbau eines kommunistischen Widerstandsnetzwerks beteiligt war. Am 7. Februar 1941 verhaftete ihn die Gestapo in Frankreich. Er wurde am 9. September 1942 vom Volksgerichtshof wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode verurteilt und am 7. Jänner 1943 in Wien hingerichtet. Letzte freiwillige Wohnadresse: Kirchengasse 15 (heute: Schröttergasse 7) | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty24;o:derla.sty81;o:derla.sty300; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


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  • Name: Herbert Eichholzer (person description)
  • Datum: 2026
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