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Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Andreas Draxler

Letzte freiwillige Wohnadresse: Hüttenbrennergasse 41, 8010 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty176;
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Biografie

Andreas Draxler: geboren 10.10.1900 in Frohnleiten, gestorben 13.9.1943 in Graz. Der Angestellte Andreas Draxler war in der Ersten Republik sozialdemokratischer Vertrauensmann und Mitglied des Republikanischen Schutzbundes. Seit 1938 war Draxler Angestellter im Fürsorgeamt der Stadt Graz. Als bekannter NS-Gegner wurde er von Josef Serfecz 1941 für die „Rote Gewerkschaft“ angeworben. In der Folge baute er unter den Angestellten im Fürsorgeamt eine Zelle der „Roten Gewerkschaft“ auf, die u.a. die Angehörigen der inhaftierten Marxisten unterstützte. Die Gestapo verhaftete ihn am 22. August 1942. Er wurde am 19. Juni 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ vom Volksgerichtshof in Graz zum Tode verurteilt und am 13. September 1943 in Graz hingerichtet.

Porträtfoto (1)

Andreas Draxler

Kein Bild vorhanden
Volksgerichtshof Berlin (2)

Todesurteil gegen Andreas Draxler, 19.6.1943

Kein Bild vorhanden
Volksgerichtshof Berlin (3)

Todesurteil gegen Andreas Draxler, 19.6.1943

Kein Bild vorhanden
Volksgerichtshof Berlin (4)

Todesurteil gegen Andreas Draxler, 19.6.1943

Kein Bild vorhanden
Sterbefallmeldung des Standesamts Graz (5)

Andreas Draxler wurde am 13.9.1943 in Graz hingerichtet.

Kein Bild vorhanden

QR Code zur Person

Andreas Draxler: geboren 10.10.1900 in Frohnleiten, gestorben 13.9.1943 in Graz. Der Angestellte Andreas Draxler war in der Ersten Republik sozialdemokratischer Vertrauensmann und Mitglied des Republikanischen Schutzbundes. Seit 1938 war Draxler Angestellter im Fürsorgeamt der Stadt Graz. Als bekannter NS-Gegner wurde er von Josef Serfecz 1941 für die „Rote Gewerkschaft“ angeworben. In der Folge baute er unter den Angestellten im Fürsorgeamt eine Zelle der „Roten Gewerkschaft“ auf, die u.a. die Angehörigen der inhaftierten Marxisten unterstützte. Die Gestapo verhaftete ihn am 22. August 1942. Er wurde am 19. Juni 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ vom Volksgerichtshof in Graz zum Tode verurteilt und am 13. September 1943 in Graz hingerichtet. Letzte freiwillige Wohnadresse: Hüttenbrennergasse 41, 8010 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty176; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


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