MEMOR Digitales Gedenkbuch – Logo

Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Milan Freiberger

Letzte freiwillige Wohnadresse: Annenstraße 31, 8020 Graz
RDF RDF RDF


Biografie

Milan Freiberger: geboren 10.2.1901 in Zagreb, gestorben 1941/42 in Jasenovac. Milan war der Sohn von Ladislaus und Franziska Freiberger (geb. Schulz). Nach mehrmaligem Wohnungswechsel war die Familie Freiberger seit 1916 in der Annenstraße 31 wohnhaft. Am 3. April 1919 gründete er den jüdischen Sportverein Hakoah Graz gemeinsam mit seinem Bruder Nikolaus und fungierte zwischen 1920 und 1922 als dessen Zeugwart und ab 1923 als Leiter der Sektion Fußball. Zunächst war er auch Tormann in der Fußballmannschaft der Hakoah. Letztlich war er zwischen 1927 und 1935 Präsident der Hakoah. Im Jahr 1926 starb seine Mutter Franziska. Gemeinsam mit seiner Schwester Ljubica Freiberger war er seit 1935 Besitzer der Firma „Milan Freiberger – Sport- und Strapazierschuhe“ in der Annenstraße 12a und in den 1930er Jahren war er auch im Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde. Am 31. August 1938 erfolgte die Abmeldung aus Graz und Milan floh mit seiner Schwester nach Zagreb. Während des Zweiten Weltkriegs lebte er mit seinen Geschwistern und seinem Vater in Zagreb. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht 1941 in Jugoslawien wurde die Familie in das KZ Jasenovac deportiert, wo auch Ljubica ermordet wurde.

Auswanderungsfragebogen von Milan Freiberger (1)

Das Bild zeigt die Vorderseite des Auswanderungsfragebogens von Milan Freiberger vom 31.07.1938

Kein Bild vorhanden
Auswanderungsfragebogen von Milan Freiberger (2)

Das Bild zeigt die Rückseite des Auswanderungsfragebogens von Milan Freiberger vom 31.07.1938

Kein Bild vorhanden

QR Code zur Person

Milan Freiberger: geboren 10.2.1901 in Zagreb, gestorben 1941/42 in Jasenovac. Milan war der Sohn von Ladislaus und Franziska Freiberger (geb. Schulz). Nach mehrmaligem Wohnungswechsel war die Familie Freiberger seit 1916 in der Annenstraße 31 wohnhaft. Am 3. April 1919 gründete er den jüdischen Sportverein Hakoah Graz gemeinsam mit seinem Bruder Nikolaus und fungierte zwischen 1920 und 1922 als dessen Zeugwart und ab 1923 als Leiter der Sektion Fußball. Zunächst war er auch Tormann in der Fußballmannschaft der Hakoah. Letztlich war er zwischen 1927 und 1935 Präsident der Hakoah. Im Jahr 1926 starb seine Mutter Franziska. Gemeinsam mit seiner Schwester Ljubica Freiberger war er seit 1935 Besitzer der Firma „Milan Freiberger – Sport- und Strapazierschuhe“ in der Annenstraße 12a und in den 1930er Jahren war er auch im Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde. Am 31. August 1938 erfolgte die Abmeldung aus Graz und Milan floh mit seiner Schwester nach Zagreb. Während des Zweiten Weltkriegs lebte er mit seinen Geschwistern und seinem Vater in Zagreb. Nach dem Einmarsch der Wehrmacht 1941 in Jugoslawien wurde die Familie in das KZ Jasenovac deportiert, wo auch Ljubica ermordet wurde. Letzte freiwillige Wohnadresse: Annenstraße 31, 8020 Graz | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


Stationen 0/0

Keine Zeichen verbunden