Aloisia Spurey
Letzte freiwillige Wohnadresse: Hackhergasse 16, 8020 Graz- euthanasia-victim
- female
Biografie
Aloisia Spurey, geb. Kristandl: geboren 17.4.1891 in Eggersdorf bei Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Tochter des Kleinbesitzers Johann Kristandl und dessen Ehefrau Aloisia, geb. Harb. Am 22. Juni 1924 heiratete die Köchin den Brauereiangestellten Josef Spurey. Die Ehe wurde am 27. Jänner 1931 geschieden. Ihre letzte Wohnadresse vor ihrer Einlieferung lautete Hackhergasse 16. Am 31. Dezember 1932 wurde sie mit der Aufnahmezahl 37785 zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ überführt. Der letzte Eintrag in ihrem Krankenakt stammt aus dem Jänner 1941, kurz darauf wurde sie in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am Tag ihrer Überstellung bzw. kurze Zeit danach wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
QR Code zur Person
Aloisia Spurey, geb. Kristandl: geboren 17.4.1891 in Eggersdorf bei Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die Tochter des Kleinbesitzers Johann Kristandl und dessen Ehefrau Aloisia, geb. Harb. Am 22. Juni 1924 heiratete die Köchin den Brauereiangestellten Josef Spurey. Die Ehe wurde am 27. Jänner 1931 geschieden. Ihre letzte Wohnadresse vor ihrer Einlieferung lautete Hackhergasse 16. Am 31. Dezember 1932 wurde sie mit der Aufnahmezahl 37785 zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ überführt. Der letzte Eintrag in ihrem Krankenakt stammt aus dem Jänner 1941, kurz darauf wurde sie in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am Tag ihrer Überstellung bzw. kurze Zeit danach wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Letzte freiwillige Wohnadresse: Hackhergasse 16, 8020 Graz | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.
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