Kerstin Rudorfer
Letzte freiwillige Wohnadresse: Albert-Schweitzer-Gasse 36, 8020 Graz- euthanasia-victim
- female
Biografie
Kerstin Rudorfer: geboren 9.10.1867, gestorben 1941 in Hartheim. Die Witwe war zuletzt als Pflegling im Städtischen Altenheim in der Altenheimgasse 36 (heute Albert-Schweitzer-Gasse 36) untergebracht. Als zuständige Heimatgemeinde wurde Graz angegeben. Am 10. Oktober 1933 wurde sie mit der Aufnahmezahl 38521 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen und schließlich am 9. Juni 1941 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am Tag ihrer Überstellung bzw. kurze Zeit danach wurde Kerstin Rudorfer im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
QR Code zur Person
Kerstin Rudorfer: geboren 9.10.1867, gestorben 1941 in Hartheim. Die Witwe war zuletzt als Pflegling im Städtischen Altenheim in der Altenheimgasse 36 (heute Albert-Schweitzer-Gasse 36) untergebracht. Als zuständige Heimatgemeinde wurde Graz angegeben. Am 10. Oktober 1933 wurde sie mit der Aufnahmezahl 38521 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen und schließlich am 9. Juni 1941 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am Tag ihrer Überstellung bzw. kurze Zeit danach wurde Kerstin Rudorfer im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Letzte freiwillige Wohnadresse: Albert-Schweitzer-Gasse 36, 8020 Graz | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.
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