Hermine Ortner
Letzte freiwillige Wohnadresse: Jakoministraße 30, 8010 Graz- euthanasia-victim
- female
Biografie
Hermine Ortner: geboren 15.5.1891, gestorben 1940 in Hartheim. Die „Hausgehilfin“ war mit dem kaufmännischen Vertreter Franz Ortner verheiratet. Als zuständige Heimatgemeinde wurde Leoben-Donawitz angegeben. Das später geschiedene Ehepaar wohnte jedoch weiterhin gemeinsam in der Jakoministraße 30. Am 9. Mai 1934 wurde sie in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Ihre Aufnahmezahl lautete 38975. Ihr Exmann Franz Ortner übernahm ab dem 18. Oktober 1934 ihre gesetzliche Vertretung. Am 28. Mai 1940 wurde sie in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde Hermine Ortner im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
QR Code zur Person
Hermine Ortner: geboren 15.5.1891, gestorben 1940 in Hartheim. Die „Hausgehilfin“ war mit dem kaufmännischen Vertreter Franz Ortner verheiratet. Als zuständige Heimatgemeinde wurde Leoben-Donawitz angegeben. Das später geschiedene Ehepaar wohnte jedoch weiterhin gemeinsam in der Jakoministraße 30. Am 9. Mai 1934 wurde sie in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Ihre Aufnahmezahl lautete 38975. Ihr Exmann Franz Ortner übernahm ab dem 18. Oktober 1934 ihre gesetzliche Vertretung. Am 28. Mai 1940 wurde sie in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde Hermine Ortner im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Letzte freiwillige Wohnadresse: Jakoministraße 30, 8010 Graz | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.
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