Johann Muhr
Letzte freiwillige Wohnadresse: Kirchengasse 1, 8010 Graz- euthanasia-victim
- male
Biografie
Johann Muhr: geboren 13.8.1889 in Heiligenkreuz am Waasen, gestorben 1940 in Hartheim. Er war der Sohn des Bauern Josef Muhr und dessen Ehefrau Maria. Der zuletzt in der Kirchengasse 1 wohnhafte Diener wurde am 31. Dezember 1934 mit der Aufnahmezahl 39439 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Ab dem 24. April 1935 übernahm sein Vater Josef Muhr seine gesetzliche Vertretung. Bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 28. Mai 1940 wurde er nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Johann Muhr wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
QR Code zur Person
Johann Muhr: geboren 13.8.1889 in Heiligenkreuz am Waasen, gestorben 1940 in Hartheim. Er war der Sohn des Bauern Josef Muhr und dessen Ehefrau Maria. Der zuletzt in der Kirchengasse 1 wohnhafte Diener wurde am 31. Dezember 1934 mit der Aufnahmezahl 39439 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Ab dem 24. April 1935 übernahm sein Vater Josef Muhr seine gesetzliche Vertretung. Bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 28. Mai 1940 wurde er nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Johann Muhr wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Letzte freiwillige Wohnadresse: Kirchengasse 1, 8010 Graz | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.
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