Amanda Gütl
Letzte freiwillige Wohnadresse: Lagergasse 84/pt., 8020 Graz- euthanasia-victim
- female
Biografie
Amanda Gütl: geboren 11.4.1896, gestorben 1941 in Hartheim. Am 30. September 1935 wurde sie in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Ihre Aufnahmezahl lautete 40074. Sie wurde als „Eisendrehergattin“ bezeichnet und wohnte in der Lagergasse 84/pt. Der Tischler Ferdinand Thannhäuser, ebenfalls wohnhaft in der Lagergasse 84, übernahm ihre gesetzliche Vertretung. Am 15. Jänner 1941 wurde Amanda Gütl in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
QR Code zur Person
Amanda Gütl: geboren 11.4.1896, gestorben 1941 in Hartheim. Am 30. September 1935 wurde sie in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Ihre Aufnahmezahl lautete 40074. Sie wurde als „Eisendrehergattin“ bezeichnet und wohnte in der Lagergasse 84/pt. Der Tischler Ferdinand Thannhäuser, ebenfalls wohnhaft in der Lagergasse 84, übernahm ihre gesetzliche Vertretung. Am 15. Jänner 1941 wurde Amanda Gütl in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Letzte freiwillige Wohnadresse: Lagergasse 84/pt., 8020 Graz | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.
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