Johann Windisch
Letzte freiwillige Wohnadresse: Sandgasse 32, 8010 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty183;- euthanasia-victim
- male
Biografie
Johann Windisch: geboren 29.5.1903 in Feldkirchen bei Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Er war der Sohn des Fleischhauers Mathias Windisch und dessen Ehefrau Anna, geb. Jandl. Am 4. August 1937 wurde er mit der Aufnahmezahl 41608 zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Seine letzte bekannte Adresse lautete Sandgasse 32. Er wurde später in die Heilanstalt Graz-Messendorf untergebracht. Bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 13. Februar 1941 wurde er jedoch nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung wurde Johann Windisch im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
QR Code zur Person
Johann Windisch: geboren 29.5.1903 in Feldkirchen bei Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Er war der Sohn des Fleischhauers Mathias Windisch und dessen Ehefrau Anna, geb. Jandl. Am 4. August 1937 wurde er mit der Aufnahmezahl 41608 zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Seine letzte bekannte Adresse lautete Sandgasse 32. Er wurde später in die Heilanstalt Graz-Messendorf untergebracht. Bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 13. Februar 1941 wurde er jedoch nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung wurde Johann Windisch im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Letzte freiwillige Wohnadresse: Sandgasse 32, 8010 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty183; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.
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