Alois Sommer
Letzte freiwillige Wohnadresse: Münzgrabenstraße 22, 8010 Graz- euthanasia-victim
- male
Biografie
Alois Sommer: geboren 15.6.1862 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Er wurde als Sohn der ledigen Grundbesitzerstochter Josefa Sommer aus Stainz geboren. Der ledige Schriftsetzer lebte in der Münzgrabenstraße 22 und wurde am 21. November 1914 mit der Aufnahmezahl 23989 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Zeitweise war er auch in der Heilanstalt in Messendorf bei Graz untergebracht. Bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 20. Jänner 1941 wurde er jedoch nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung wurde Alois Sommer im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
QR Code zur Person
Alois Sommer: geboren 15.6.1862 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Er wurde als Sohn der ledigen Grundbesitzerstochter Josefa Sommer aus Stainz geboren. Der ledige Schriftsetzer lebte in der Münzgrabenstraße 22 und wurde am 21. November 1914 mit der Aufnahmezahl 23989 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Zeitweise war er auch in der Heilanstalt in Messendorf bei Graz untergebracht. Bis zu seiner „Verlegung“ in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz am 20. Jänner 1941 wurde er jedoch nicht mehr aus der Anstaltspflege entlassen. Noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung wurde Alois Sommer im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Letzte freiwillige Wohnadresse: Münzgrabenstraße 22, 8010 Graz | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.
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