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Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Sophie Schuller

Letzte freiwillige Wohnadresse: Gaswerkstraße 21/pat., 8020 Graz
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Biografie

Sophie Schuller, geb. Maragotti, gesch. Fuchs: geboren 1.4.1876 in Bad Aussee, gestorben 1940/1941 in Hartheim. Sie war die Tochter des Salinenarbeiters Ferdinand Maragotti und dessen Ehefrau Franziska, geb. Hillbrand. Nach ihrer Übersiedlung nach Graz arbeitete sie als Köchin und heiratete am 27. April 1908 den Schuhmachergehilfen Franz Fuchs. Dieser fiel jedoch am 24. Oktober 1914 in Galizien im Ersten Weltkrieg. Am 17. Mai 1919 heiratete Sophie Fuchs ein zweites Mal. Ihr Ehemann Anton Schuler war als Magazinarbeiter in der Eisenwarenhandlung Greinitz tätig. Am 1. Juni 1938 wurde sie zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ aufgenommen. Ihr Ehemann brachte sie dorthin, ihre Aufnahmezahl lautete 42336 und ihre letzte Wohnadresse wurde mit Gaswerkstraße 21/pat. angegeben. Am 14. Oktober 1940 wurde Angela Schönherr in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.


QR Code zur Person

Sophie Schuller, geb. Maragotti, gesch. Fuchs: geboren 1.4.1876 in Bad Aussee, gestorben 1940/1941 in Hartheim. Sie war die Tochter des Salinenarbeiters Ferdinand Maragotti und dessen Ehefrau Franziska, geb. Hillbrand. Nach ihrer Übersiedlung nach Graz arbeitete sie als Köchin und heiratete am 27. April 1908 den Schuhmachergehilfen Franz Fuchs. Dieser fiel jedoch am 24. Oktober 1914 in Galizien im Ersten Weltkrieg. Am 17. Mai 1919 heiratete Sophie Fuchs ein zweites Mal. Ihr Ehemann Anton Schuler war als Magazinarbeiter in der Eisenwarenhandlung Greinitz tätig. Am 1. Juni 1938 wurde sie zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ aufgenommen. Ihr Ehemann brachte sie dorthin, ihre Aufnahmezahl lautete 42336 und ihre letzte Wohnadresse wurde mit Gaswerkstraße 21/pat. angegeben. Am 14. Oktober 1940 wurde Angela Schönherr in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Letzte freiwillige Wohnadresse: Gaswerkstraße 21/pat., 8020 Graz | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


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  • Name: Sophie Schuller (person description)
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