Aloisia Lackner
Letzte freiwillige Wohnadresse: Neubaugasse 75, 8042 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty183;- euthanasia-victim
- female
Biografie
Aloisia Lackner: geboren 27.3.1904 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die uneheliche Tochter von Juliana Lackner. Diese stammte aus Cilli und hatte als Wirtschafterin gearbeitet. Am 7. Dezember 1931 wurde sie mit der Aufnahmezahl 36822 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Am 12. Dezember 1931 übernahm ihre Mutter, die nun eine Gastwirtschaft in der Neubaugasse 75 führte, ihre gesetzliche Vertretung. Die zuletzt bei ihrer Mutter wohnende Aloisia Lackner wurde am 8. Februar 1941 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
QR Code zur Person
Aloisia Lackner: geboren 27.3.1904 in Graz, gestorben 1941 in Hartheim. Sie war die uneheliche Tochter von Juliana Lackner. Diese stammte aus Cilli und hatte als Wirtschafterin gearbeitet. Am 7. Dezember 1931 wurde sie mit der Aufnahmezahl 36822 in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Am 12. Dezember 1931 übernahm ihre Mutter, die nun eine Gastwirtschaft in der Neubaugasse 75 führte, ihre gesetzliche Vertretung. Die zuletzt bei ihrer Mutter wohnende Aloisia Lackner wurde am 8. Februar 1941 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Noch am selben Tag bzw. kurze Zeit nach ihrer Überstellung wurde sie im Rahmen der NS-„Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Letzte freiwillige Wohnadresse: Neubaugasse 75, 8042 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty183; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.
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