Johann Eisner
Letzte freiwillige Wohnadresse: Lagergasse 115, 8020 Graz- euthanasia-victim
- male
Biografie
Johann Eisner: geboren 3.8.1910 in Maria Lankowitz, gestorben 1941 in Hartheim. Am 18. März 1936 wurde der Fleischergehilfe mit der Aufnahmezahl 40426 zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Als sein gesetzlicher Vertreter wurde sein Bruder August Eisner eingetragen. Seine letzte bekannte Adresse lautete Lagergasse 115. Er wurde in die Heilanstalt Graz-Messendorf verlegt. Am 9. April 1941 wurde er in den „Feldhof“ zurücküberstellt und mit dem letzten bekannten Transport am 9. Juni 1941 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Johann Eisner wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung im Rahmen der NS- „Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert.
QR Code zur Person
Johann Eisner: geboren 3.8.1910 in Maria Lankowitz, gestorben 1941 in Hartheim. Am 18. März 1936 wurde der Fleischergehilfe mit der Aufnahmezahl 40426 zum wiederholten Mal in die Landes-Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke „Am Feldhof“ eingewiesen. Als sein gesetzlicher Vertreter wurde sein Bruder August Eisner eingetragen. Seine letzte bekannte Adresse lautete Lagergasse 115. Er wurde in die Heilanstalt Graz-Messendorf verlegt. Am 9. April 1941 wurde er in den „Feldhof“ zurücküberstellt und mit dem letzten bekannten Transport am 9. Juni 1941 in die Landesheilanstalt Niedernhart bei Linz „verlegt“. Johann Eisner wurde noch am selben Tag oder wenige Tage nach seiner Überstellung im Rahmen der NS- „Euthanasie“ („Aktion T4“) in der Tötungsanstalt Schloss Hartheim vergast und anschließend kremiert. Letzte freiwillige Wohnadresse: Lagergasse 115, 8020 Graz | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.
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