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Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Isak Düdner

Letzte freiwillige Wohnadresse: Griesgasse 28/I, 8020 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty297;
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Biografie

Isak Düdner: geboren 15.1.1888 in Przeworsk (Galizien), gestorben 1942 in Belzec oder Sobibor. Isak war der Sohn von Zallel Leib und Hedwig Düdner (geb. Kesten). Gemeinsam mit seiner Frau Sara (geb. Didner), die er am 30. Juli 1918 heiratete, hatte er die Söhne Ernst und Edgar. Er war Kaufmann und betrieb ein Altwarengeschäft in der Griesgasse, das mit Rohprodukten und Metallen handelte. Bis 1939 wohnte er mit seiner Familie in der Griesgasse 28/I in Graz. Nach der „Arisierung“ versuchte er mit seiner Familie nach Palästina auszureisen, was nicht gelang. Während die Kinder nach Frankreich emigrieren konnten, wo sie 1942 von den Nationalsozialisten eingeholt wurden, musste er mit seiner Frau und Mutter 1939 zwangsweise nach Wien ziehen. In Wien wohnten er und seine Frau zuletzt in einer Sammelwohnung in der Konradgasse 176 im 2. Bezirk. Am 5. Juni 1942 wurden er und seine Frau mit dem letzten Transport von Wien nach Izbica deportiert, ein Transit-Ghetto vor der Deportation in die Todeslager Belzec und Sobibor, wo er ermordet wurde.

Auswanderungsfragebogen von Isak Düdner vom 18.07.1938 (1)

Das Bild zeigt die Vorderseite des Auswanderungsfragebogens von Isak Düdner vom 18.07.1938

Kein Bild vorhanden
Auswanderungsfragebogen von Isak Düdner vom 18.07.1938 (2)

Das Bild zeigt die Rückseite des Auswanderungsfragebogens von Isak Düdner vom 18.07.1938

Kein Bild vorhanden

QR Code zur Person

Isak Düdner: geboren 15.1.1888 in Przeworsk (Galizien), gestorben 1942 in Belzec oder Sobibor. Isak war der Sohn von Zallel Leib und Hedwig Düdner (geb. Kesten). Gemeinsam mit seiner Frau Sara (geb. Didner), die er am 30. Juli 1918 heiratete, hatte er die Söhne Ernst und Edgar. Er war Kaufmann und betrieb ein Altwarengeschäft in der Griesgasse, das mit Rohprodukten und Metallen handelte. Bis 1939 wohnte er mit seiner Familie in der Griesgasse 28/I in Graz. Nach der „Arisierung“ versuchte er mit seiner Familie nach Palästina auszureisen, was nicht gelang. Während die Kinder nach Frankreich emigrieren konnten, wo sie 1942 von den Nationalsozialisten eingeholt wurden, musste er mit seiner Frau und Mutter 1939 zwangsweise nach Wien ziehen. In Wien wohnten er und seine Frau zuletzt in einer Sammelwohnung in der Konradgasse 176 im 2. Bezirk. Am 5. Juni 1942 wurden er und seine Frau mit dem letzten Transport von Wien nach Izbica deportiert, ein Transit-Ghetto vor der Deportation in die Todeslager Belzec und Sobibor, wo er ermordet wurde. Letzte freiwillige Wohnadresse: Griesgasse 28/I, 8020 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty297; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


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