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Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Erhard Breitner

Letzte freiwillige Wohnadresse: Dominikanergrund 3/1, 8043 Graz
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Biografie

Erhard Breitner: geboren 18.6.1884 in Wien, gestorben 28.10.1943 in Auschwitz. Erhard Breitner war der Sohn von Miksa Maximilien und Malvina Breitner (geb. Meller). Er konvertierte zum katholischen Glauben. Er studierte in Wien und Berlin und promovierte zum Dr. phil. und war zunächst als Journalist tätig. Während des 1. Weltkriegs diente er in einem österreichisch-ungarischen Infanterieregiment. 1919 gründete er dann die „Neue Berliner Zeitung“ und wurde zu deren Chefredakteur und machte sich auch einen Namen als Verfasser von Romanen und Biografien. Er heiratete die ehemalige Filmschauspielerin Claire Selo, mit der er zwei Kinder hatte. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten verließ er Berlin und ging zurück nach Wien. Ab spätestens Februar 1938 lebte er in Graz, wo er zunächst bei der Familie Zerkowitz in der Humboldtstraße wohnte. Ab Mitte November 1938 war er wohnhaft am Dominikanergrund 3/1 in Graz. Trotz seiner Konversion zum katholischen Glauben kam er 1940 mit allen Schriften auf die „Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums“. Unklarheiten herrschen über seinen Tod, doch wahrscheinlich wurde er nach Wien zwangsumgesiedelt und wurde am 28.10.1943 im KZ Auschwitz ermordet.


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Erhard Breitner: geboren 18.6.1884 in Wien, gestorben 28.10.1943 in Auschwitz. Erhard Breitner war der Sohn von Miksa Maximilien und Malvina Breitner (geb. Meller). Er konvertierte zum katholischen Glauben. Er studierte in Wien und Berlin und promovierte zum Dr. phil. und war zunächst als Journalist tätig. Während des 1. Weltkriegs diente er in einem österreichisch-ungarischen Infanterieregiment. 1919 gründete er dann die „Neue Berliner Zeitung“ und wurde zu deren Chefredakteur und machte sich auch einen Namen als Verfasser von Romanen und Biografien. Er heiratete die ehemalige Filmschauspielerin Claire Selo, mit der er zwei Kinder hatte. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten verließ er Berlin und ging zurück nach Wien. Ab spätestens Februar 1938 lebte er in Graz, wo er zunächst bei der Familie Zerkowitz in der Humboldtstraße wohnte. Ab Mitte November 1938 war er wohnhaft am Dominikanergrund 3/1 in Graz. Trotz seiner Konversion zum katholischen Glauben kam er 1940 mit allen Schriften auf die „Liste des schädlichen und unerwünschten Schrifttums“. Unklarheiten herrschen über seinen Tod, doch wahrscheinlich wurde er nach Wien zwangsumgesiedelt und wurde am 28.10.1943 im KZ Auschwitz ermordet. Letzte freiwillige Wohnadresse: Dominikanergrund 3/1, 8043 Graz | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


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