Charlotte Stern
Letzte freiwillige Wohnadresse: Lazarettgürtel 77, 8020 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty555;- female
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Biografie
Charlotte Stern, geb. Rosenberg: geboren 18.05.1853 in Güssig, gestorben 1941 in Jugoslawien. Charlotte Stern wurde als Tochter von Lazar Rosenberg und Josephine (geb. Pollak) geboren. Im Jahr 1873 heiratete sie Adolf Politzer. Aus dieser Ehe gingen die Kinder Ludwig, Leopold und Karoline hervor. Die Familie lebte zunächst in Judenburg, bevor sie nach Graz zogen und dort eine Altwarenhandlung aufbauten. Nach dem Tod ihres Mannes Adolf Politzer heiratete sie im Jahr 1887, den in der Altwarenhandlung tätigen, David Stern in Szombathely. Mit ihm zusammen bekam sie die beiden Töchter Olga und Elsa. Um die Jahrhundertwende engagierte sich Charlotte Stern im Israelitischen Frauenverein und im Jahr 1912 wurde sie zur Präsidentin des Israelitischen Frauenvereins in Graz gewählt. Gemeinsam mit ihrem Mann und den Kindern wohnte sie vor dem Zweiten Weltkrieg im barocken Falkenhof am Lazarettgürtel 77, 8020 Graz, wo sich seit 1890 auch der Altwarenbetrieb der Familie Stern befand. Ende Februar 1939 wurde sie mit ihrem Mann von Graz nach Wien zwangsübersiedelt. Von Wien aus riskierte das Ehepaar im Februar 1940 in hohem Alter die Flucht nach Jugoslawien. Charlotte Stern starb kurz vor dem Überfall der deutschen Wehrmacht aufgrund der Strapazen der Flucht im April 1941. Ihr Mann David wurde am 14.12.1944 bei einer Razzia von den Nationalsozialisten erschossen.
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Charlotte Stern, geb. Rosenberg: geboren 18.05.1853 in Güssig, gestorben 1941 in Jugoslawien. Charlotte Stern wurde als Tochter von Lazar Rosenberg und Josephine (geb. Pollak) geboren. Im Jahr 1873 heiratete sie Adolf Politzer. Aus dieser Ehe gingen die Kinder Ludwig, Leopold und Karoline hervor. Die Familie lebte zunächst in Judenburg, bevor sie nach Graz zogen und dort eine Altwarenhandlung aufbauten. Nach dem Tod ihres Mannes Adolf Politzer heiratete sie im Jahr 1887, den in der Altwarenhandlung tätigen, David Stern in Szombathely. Mit ihm zusammen bekam sie die beiden Töchter Olga und Elsa. Um die Jahrhundertwende engagierte sich Charlotte Stern im Israelitischen Frauenverein und im Jahr 1912 wurde sie zur Präsidentin des Israelitischen Frauenvereins in Graz gewählt. Gemeinsam mit ihrem Mann und den Kindern wohnte sie vor dem Zweiten Weltkrieg im barocken Falkenhof am Lazarettgürtel 77, 8020 Graz, wo sich seit 1890 auch der Altwarenbetrieb der Familie Stern befand. Ende Februar 1939 wurde sie mit ihrem Mann von Graz nach Wien zwangsübersiedelt. Von Wien aus riskierte das Ehepaar im Februar 1940 in hohem Alter die Flucht nach Jugoslawien. Charlotte Stern starb kurz vor dem Überfall der deutschen Wehrmacht aufgrund der Strapazen der Flucht im April 1941. Ihr Mann David wurde am 14.12.1944 bei einer Razzia von den Nationalsozialisten erschossen. Letzte freiwillige Wohnadresse: Lazarettgürtel 77, 8020 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty555; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.
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