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Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Irene Ransburg

Letzte freiwillige Wohnadresse: Leonhardstraße 130, 8010 Graz (Odilien-Institut) | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty133;o:derla.sty383;
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Biografie

Irene Ransburg: geboren 20.11.1898 in Graz, gestorben 1944 in Auschwitz. Die Tochter des jüdischen Ehepaars Ludwig und Dora Ransburg wurde, nachdem ihre Eltern gestorben waren, bei der Pflegefamilie Brix in St. Ruprecht a. d. Raab katholisch erzogen, weshalb sie aus dem Judentum austrat. Mit 16 Jahren erkrankte sie schwer am sogenannten Usher-Syndrom und verlor schließlich ihr Augenlicht und die Fähigkeit zu hören. Aufgrund der vollkommenen Taub- und Blindheit kam sie 1915 in die Odilien-Blindenanstalt nach Graz. In der Zeit in der Odilien-Blindenanstalt ging sie künstlerischer Beschäftigung nach. Allerdings wurde sie nach einem Verrat am 21. September 1944 von der Gestapo als „Jüdin“ aus der Blindenanstalt abgeholt und nach Theresienstadt überstellt. Von dort kam sie am 23. Oktober nach Auschwitz, wo sie in den Gaskammern umgebracht wurde.

Irene Ransburg an ihrer Schreibmaschine (1)

Das Bild zeigt ein Irene Ransburg, die an einem Tisch sitzt und im Hintergrund befindet sich eine Zimmerpflanze.Sie tippt auf einer Schreibmaschine.

Kein Bild vorhanden
Irene Ransburg mit einer geistlichen Schwester (2)

Das Bild zeigt die sitzende Irene Ransburg mit ausgestreckter linker Hand und neben ihr sitzt eine geistliche Schwester, die in ihre Hand “schreibt”

Kein Bild vorhanden

QR Code zur Person

Irene Ransburg: geboren 20.11.1898 in Graz, gestorben 1944 in Auschwitz. Die Tochter des jüdischen Ehepaars Ludwig und Dora Ransburg wurde, nachdem ihre Eltern gestorben waren, bei der Pflegefamilie Brix in St. Ruprecht a. d. Raab katholisch erzogen, weshalb sie aus dem Judentum austrat. Mit 16 Jahren erkrankte sie schwer am sogenannten Usher-Syndrom und verlor schließlich ihr Augenlicht und die Fähigkeit zu hören. Aufgrund der vollkommenen Taub- und Blindheit kam sie 1915 in die Odilien-Blindenanstalt nach Graz. In der Zeit in der Odilien-Blindenanstalt ging sie künstlerischer Beschäftigung nach. Allerdings wurde sie nach einem Verrat am 21. September 1944 von der Gestapo als „Jüdin“ aus der Blindenanstalt abgeholt und nach Theresienstadt überstellt. Von dort kam sie am 23. Oktober nach Auschwitz, wo sie in den Gaskammern umgebracht wurde. Letzte freiwillige Wohnadresse: Leonhardstraße 130, 8010 Graz (Odilien-Institut) | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty133;o:derla.sty383; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


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