Franz Öhler
Letzte freiwillige Wohnadresse: Weg zum Reinerkogel 14, 8010 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty132;- resistance-political
- jewish-victims-jewish
- male
Biografie
Franz Öhler: geboren 15.7.1887 in Graz, gestorben 10.05.1945 in Buchenwald. Franz Öhler war der Sohn von Hermann Öhler, dem Mitbegründer des Kaufhauses Kastner und Öhler, und dessen Frau Josefine (geb. Wess). Am 22.10.1907 trat er aus dem Judentum aus und wurde am nächsten Tag in der evangelischen Heilandskirche in Graz getauft. Dort heiratete er auch am 15.07.1908 seine Frau Wilhelmine Viktoria. 1927 rief er den „Sport Kulturverein Kastner & Öhler“ ins Leben und fungierte als dessen Präsident. Zusammen mit seiner Frau war er bis 1931 im Bezirk Leonhard wohnhaft und lebte schließlich von 1931 bis März 1938 an der Adresse Weg zum Reinerkogel 14, 8010 Graz. Nach dem „Anschluss“ 1938 übernahm er in Zagreb die Filiale des Kaufhauses Kastner und Öhler. Ab Sommer 1940 traf er sich mit NS-Gegnern in Istanbul und unterstützte den Auslandsapparat der KPÖ. Im Zuge der Verhaftungswelle gegen führende Funktionäre der KPÖ am 4.05.1941 wurde er schließlich in Zagreb festgenommen und am 7.07.1943 folgte die Anklage wegen Vorbereitung zum Hochverrat. Am 15.01.1945 wurde er in das KZ Buchenwald überstellt, wo er die Befreiung des KZ Buchenwalds noch miterlebt und er sich den US-Ermittlern als Zeuge zur Verfügung stellte. Dazu kam es dann allerdings nicht mehr, da er wenige Tage nach der Befreiung am 10.05.1945 (auch der 04.05.1945 wird als sein Sterbedatum angegeben) an den Folgen der Haft verstarb.
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Franz Öhler: geboren 15.7.1887 in Graz, gestorben 10.05.1945 in Buchenwald. Franz Öhler war der Sohn von Hermann Öhler, dem Mitbegründer des Kaufhauses Kastner und Öhler, und dessen Frau Josefine (geb. Wess). Am 22.10.1907 trat er aus dem Judentum aus und wurde am nächsten Tag in der evangelischen Heilandskirche in Graz getauft. Dort heiratete er auch am 15.07.1908 seine Frau Wilhelmine Viktoria. 1927 rief er den „Sport Kulturverein Kastner & Öhler“ ins Leben und fungierte als dessen Präsident. Zusammen mit seiner Frau war er bis 1931 im Bezirk Leonhard wohnhaft und lebte schließlich von 1931 bis März 1938 an der Adresse Weg zum Reinerkogel 14, 8010 Graz. Nach dem „Anschluss“ 1938 übernahm er in Zagreb die Filiale des Kaufhauses Kastner und Öhler. Ab Sommer 1940 traf er sich mit NS-Gegnern in Istanbul und unterstützte den Auslandsapparat der KPÖ. Im Zuge der Verhaftungswelle gegen führende Funktionäre der KPÖ am 4.05.1941 wurde er schließlich in Zagreb festgenommen und am 7.07.1943 folgte die Anklage wegen Vorbereitung zum Hochverrat. Am 15.01.1945 wurde er in das KZ Buchenwald überstellt, wo er die Befreiung des KZ Buchenwalds noch miterlebt und er sich den US-Ermittlern als Zeuge zur Verfügung stellte. Dazu kam es dann allerdings nicht mehr, da er wenige Tage nach der Befreiung am 10.05.1945 (auch der 04.05.1945 wird als sein Sterbedatum angegeben) an den Folgen der Haft verstarb. Letzte freiwillige Wohnadresse: Weg zum Reinerkogel 14, 8010 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty132; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.
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