Artur Lichtenstein
Letzte freiwillige Wohnadresse: Hans-Resel-Gasse 3, 8020 Graz ("Mariengasse" 3)- jugendlich
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- male
Biografie
Artur Lichtenstein: geboren 12.6.1925 in Graz, gestorben 4.9.1842 in Maly Trostinec. Artur war der Sohn von David und Ella Lichtenstein (geb. Bergstein). Die Familie Lichtenstein lebte mit ihren 4 Kindern in der heutigen Hans-Resel-Gasse 3 in Graz (damalige Mariengasse 3). Artur besuchte in Graz die Schule, doch mit dem „Anschluss“ 1938 wurde ihm der Schulbesuch verboten. Während seine Schwester Anna bereits mit 4 Jahren verstarb, konnten seine Geschwister Norbert und Herta mit einem Kindertransport nach Schweden entkommen. Seine Eltern David und Ella wurden am 2. Juni 1936 verhaftet und ausgewiesen. Artur wurde von seinen Eltern in einem jüdischen Waisenhaus im 19. Wiener Gemeindebezirk in der Bauernfeldgasse zurückgelassen. Nach der Schließung des Waisenhauses in der Bauernfeldgasse im November 1940 wurde er in einem jüdischen Kinderheim in der Tempelgasse (Mohapelgasse) 3 untergebracht, von wo er am 31. August 1942 nach Maly Trostinec deportiert wurde. Sofort nach seiner Ankunft in Maly Trostinec wurde er am 4. September 1942 erschossen.
QR Code zur Person
Artur Lichtenstein: geboren 12.6.1925 in Graz, gestorben 4.9.1842 in Maly Trostinec. Artur war der Sohn von David und Ella Lichtenstein (geb. Bergstein). Die Familie Lichtenstein lebte mit ihren 4 Kindern in der heutigen Hans-Resel-Gasse 3 in Graz (damalige Mariengasse 3). Artur besuchte in Graz die Schule, doch mit dem „Anschluss“ 1938 wurde ihm der Schulbesuch verboten. Während seine Schwester Anna bereits mit 4 Jahren verstarb, konnten seine Geschwister Norbert und Herta mit einem Kindertransport nach Schweden entkommen. Seine Eltern David und Ella wurden am 2. Juni 1936 verhaftet und ausgewiesen. Artur wurde von seinen Eltern in einem jüdischen Waisenhaus im 19. Wiener Gemeindebezirk in der Bauernfeldgasse zurückgelassen. Nach der Schließung des Waisenhauses in der Bauernfeldgasse im November 1940 wurde er in einem jüdischen Kinderheim in der Tempelgasse (Mohapelgasse) 3 untergebracht, von wo er am 31. August 1942 nach Maly Trostinec deportiert wurde. Sofort nach seiner Ankunft in Maly Trostinec wurde er am 4. September 1942 erschossen. Letzte freiwillige Wohnadresse: Hans-Resel-Gasse 3, 8020 Graz ("Mariengasse" 3) | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.
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