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Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Bruno Kurzweil

Letzte freiwillige Wohnadresse: Schröttergasse 7, 8010 Graz (ehemals Kirchengasse 15) | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty347;
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Biografie

Bruno Kurzweil: geboren 13.1.1891 in Josefstadt (heute Tschechien), gestorben 1942 in Auschwitz. Der Sohn von Leon und Hudie Esther Kurzweil (geb. Raschkes) studierte Rechtswissenschaften und arbeitete bis 1938 als Rechtsanwalt in Graz, wo der Sozialdemokrat u.a. der Anwalt der Sozialdemokratischen Partei war. Er war am 22. September 1912 aus der Israelitischen Kultusgemeinde ausgetreten. Am 28. November 1922 heiratete er Gisela (geb. Trammer) und gemeinsam mit ihrer Tochter Adele wohnte die Familie in der Schröttergasse 7 (ehemals Kirchengasse 15) in Graz. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde er, trotz seines Austritts aus der Israelitischen Kultusgemeinde, als Jude aus der Rechtsanwaltskammer ausgeschlossen. Mit seiner Frau und Tochter floh er nach Frankreich, wo er nach Kriegsbeginn im September 1939 als „feindlicher Ausländer“ in das Lager Meslay-du-Maine kam. Anfang des Jahres 1940 kam er wieder frei und die Familie floh nach Montauban. Am 26. August 1942 wurden er und seine Familie in Auvillar nahe Montauban verhaftet, in das Camp de Septfonds gebracht, von wo sie nach Drancy kamen. Am 9. September 1942 wurden Bruno, Gisela und Adele Kurzweil nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Bruno Kurzweil in der Jugend (1)

Das Bild zeigt den jungen Bruno Kurzweil

Kein Bild vorhanden
Bruno und Gisela Kurzweil und ihre Tochter Adele (2)

Die Bilder zeigen Adele Kurzweil und ihre Eltern Bruno und Gisela Kurzweil

Kein Bild vorhanden
Bruno Kurzweil (3)

Das Bild zeigt Bruno Kurzweil

Kein Bild vorhanden

QR Code zur Person

Bruno Kurzweil: geboren 13.1.1891 in Josefstadt (heute Tschechien), gestorben 1942 in Auschwitz. Der Sohn von Leon und Hudie Esther Kurzweil (geb. Raschkes) studierte Rechtswissenschaften und arbeitete bis 1938 als Rechtsanwalt in Graz, wo der Sozialdemokrat u.a. der Anwalt der Sozialdemokratischen Partei war. Er war am 22. September 1912 aus der Israelitischen Kultusgemeinde ausgetreten. Am 28. November 1922 heiratete er Gisela (geb. Trammer) und gemeinsam mit ihrer Tochter Adele wohnte die Familie in der Schröttergasse 7 (ehemals Kirchengasse 15) in Graz. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde er, trotz seines Austritts aus der Israelitischen Kultusgemeinde, als Jude aus der Rechtsanwaltskammer ausgeschlossen. Mit seiner Frau und Tochter floh er nach Frankreich, wo er nach Kriegsbeginn im September 1939 als „feindlicher Ausländer“ in das Lager Meslay-du-Maine kam. Anfang des Jahres 1940 kam er wieder frei und die Familie floh nach Montauban. Am 26. August 1942 wurden er und seine Familie in Auvillar nahe Montauban verhaftet, in das Camp de Septfonds gebracht, von wo sie nach Drancy kamen. Am 9. September 1942 wurden Bruno, Gisela und Adele Kurzweil nach Auschwitz deportiert und ermordet. Letzte freiwillige Wohnadresse: Schröttergasse 7, 8010 Graz (ehemals Kirchengasse 15) | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty347; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


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