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Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Adele Kurzweil

Letzte freiwillige Wohnadresse: Schröttergasse 7, 8010 Graz (ehemals Kirchengasse 15) | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty346;
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Biografie

Adele Kurzweil: geboren 31.1.1925 in Graz, gestorben 1942 in Auschwitz. Adele war die Tochter von Bruno und Gisela Kurzweil (geb. Trammer) und im Jahr 1927 trat ihre Mutter mit der einjährigen Tochter aus der Israelitischen Kultusgemeinde aus. Adele besuchte zunächst die Mädchenvolksschule am Graben und danach bis Sommer 1938 das „Franz Ferdinand Oberlyzeum in der Sackstraße. Die Familie lebte zu diesem Zeitpunkt in der Schröttergasse 7 (ehemals Kirchengasse 15) in Graz. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde die Familie als „jüdisch“ verfolgt. Der Vater, ein Rechtsanwalt in Graz, wurde aus der Rechtsanwaltskammer ausgeschlossen und hatte Berufsverbot. Die Familie floh daraufhin nach Frankreich. Adele besuchte in Paris die Schule, ehe die Familie im Juni 1940 in den unbesetzten Teil Frankreichs nach Montauban floh, wo Adele weiter die Schule besuchen konnte. Die Familie wurde am 26. August 1942 in Auvillar nahe Montauban verhaftet, und mit 170 weiteren Personen in das Camp de Septfonds gebracht, von wo sie nach Drancy kamen. Am 9. September 1942 wurden Bruno, Gisela und Adele Kurzweil nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Reisepass von Adele Kurzweil (1)

Das Bild zeigt den Reisepass von Adele Kurzweil. Darin finden sich auch Angaben zu ihrer Person.

Kein Bild vorhanden
Passfoto von Adele Kurzweil (2)

Das Bild stammt aus dem Reisepass von Adele Kurzweil

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Adele Kurzweil und ihre Eltern (3)

Die Bilder zeigen Adele Kurzweil und ihre Eltern Bruno und Gisela Kurzweil

Kein Bild vorhanden
Adele Kurzweil mit Familie (4)

Das Bild zeigt Adele Kurzweil und ihre Familie

Kein Bild vorhanden

QR Code zur Person

Adele Kurzweil: geboren 31.1.1925 in Graz, gestorben 1942 in Auschwitz. Adele war die Tochter von Bruno und Gisela Kurzweil (geb. Trammer) und im Jahr 1927 trat ihre Mutter mit der einjährigen Tochter aus der Israelitischen Kultusgemeinde aus. Adele besuchte zunächst die Mädchenvolksschule am Graben und danach bis Sommer 1938 das „Franz Ferdinand Oberlyzeum in der Sackstraße. Die Familie lebte zu diesem Zeitpunkt in der Schröttergasse 7 (ehemals Kirchengasse 15) in Graz. Nach dem „Anschluss“ 1938 wurde die Familie als „jüdisch“ verfolgt. Der Vater, ein Rechtsanwalt in Graz, wurde aus der Rechtsanwaltskammer ausgeschlossen und hatte Berufsverbot. Die Familie floh daraufhin nach Frankreich. Adele besuchte in Paris die Schule, ehe die Familie im Juni 1940 in den unbesetzten Teil Frankreichs nach Montauban floh, wo Adele weiter die Schule besuchen konnte. Die Familie wurde am 26. August 1942 in Auvillar nahe Montauban verhaftet, und mit 170 weiteren Personen in das Camp de Septfonds gebracht, von wo sie nach Drancy kamen. Am 9. September 1942 wurden Bruno, Gisela und Adele Kurzweil nach Auschwitz deportiert und ermordet. Letzte freiwillige Wohnadresse: Schröttergasse 7, 8010 Graz (ehemals Kirchengasse 15) | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty346; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


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