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Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Simon Kandel

Letzte freiwillige Wohnadresse: Pestalozzistraße 62/II, 8010 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.vie790;
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Biografie

Simon Kandel: geboren 9.8.1861 in Mościska (heute Ukraine), gestorben 22.1.1943 in Theresienstadt. Er war der Sohn von Pinkas Kandel und Betti (geb. Teich). Er heiratete am 21.9.1909 in der Grazer Synagoge seine Frau Charlotte (geb. Margel). Aus dieser Ehe gingen die Kinder Nathan (Norbert), Heinrich, Anna, Cäcilie, Moritz und Lina hervor. Seit 1912 lebte Simon Kandel gemeinsam mit seiner Familie in der Pestalozzistraße 62 in Graz. Bis zu seiner Zwangsübersiedlung nach Wien mit seiner Frau Charlotte im Jahr 1939 blieb er an dieser Adresse wohnhaft. In Wien wurde er in einem jüdischen Altersheim im 2. Bezirk in der Zirkusgasse 3 untergebracht. Am 27.8.1942 erfolgte die Deportation von Wien nach Theresienstadt, wo er am 22.1.1943 angeblich an Myopathia Cordis (Herzwassersucht) verstarb. Auch sein Sohn, der Grazer Rechtsanwalt Nathan (Norbert), wurde ein Opfer der Shoah.

Auswanderungsfragebogen von Karoline Kandel (1)

Das Bild zeigt die Vorderseite des Auswanderungsfragebogens von Karoline Kandel, der Tochter von Simon Kandel, vom 11.8.1938

Kein Bild vorhanden
Auswanderungsfragebogen von Karoline Kandel (2)

Das Bild zeigt die Rückseite des Auswanderungsfragebogens von Karoline Kandel vom 11.8.1938. Darauf befinden sich auch die Geburtsdaten von ihrem Vater Simon Kandel

Kein Bild vorhanden
Familie Kandel um 1908 (3)

Das Bild zeigt die Familie Kandel um 1908. Der Vater Simon Kandel sitzt auf der linken Seite.

Kein Bild vorhanden

QR Code zur Person

Simon Kandel: geboren 9.8.1861 in Mościska (heute Ukraine), gestorben 22.1.1943 in Theresienstadt. Er war der Sohn von Pinkas Kandel und Betti (geb. Teich). Er heiratete am 21.9.1909 in der Grazer Synagoge seine Frau Charlotte (geb. Margel). Aus dieser Ehe gingen die Kinder Nathan (Norbert), Heinrich, Anna, Cäcilie, Moritz und Lina hervor. Seit 1912 lebte Simon Kandel gemeinsam mit seiner Familie in der Pestalozzistraße 62 in Graz. Bis zu seiner Zwangsübersiedlung nach Wien mit seiner Frau Charlotte im Jahr 1939 blieb er an dieser Adresse wohnhaft. In Wien wurde er in einem jüdischen Altersheim im 2. Bezirk in der Zirkusgasse 3 untergebracht. Am 27.8.1942 erfolgte die Deportation von Wien nach Theresienstadt, wo er am 22.1.1943 angeblich an Myopathia Cordis (Herzwassersucht) verstarb. Auch sein Sohn, der Grazer Rechtsanwalt Nathan (Norbert), wurde ein Opfer der Shoah. Letzte freiwillige Wohnadresse: Pestalozzistraße 62/II, 8010 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.vie790; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


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