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Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Richard Zach

Letzte freiwillige Wohnadresse: Pestalozistraße 67, 8010 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty38;o:derla.sty451;o:derla.sty46;
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Biografie

Richard Zach: geboren 23.3.1919 in Graz, gestorben 27.1.1943 in Brandenburg. Der Lehrer und Schriftsteller Richard Zach begann schon in seiner Jugend zu schreiben. In der Bundeslehrerbildungsanstalt kam er 1935 in Kontakt mit führenden Jungkommunisten, doch behielt Zach Distanz zum „polizeibekannten Kommunistischen Jugendverband”. Nach kurzer Wehrmachtszeit gab er in Graz – als Lehrer angestellt – ab Herbst 1940 die Flugschrift „Der Rote Stoßtrupp“ heraus, die bis in die West- und Obersteiermark gelangte. Auch baute er ein Netz von Widerstandszellen auf, ehe ihn die Gestapo am 31. Oktober 1941 „wegen Verdachts, kommunistische Parolen geschmiert zu haben“ festnahm. Das Reichskriegsgericht in Berlin verurteilte ihn am 17. August 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode. Bis zu seiner Hinrichtung am 27. Jänner 1943 in Berlin-Brandenburg verfasste der 23jährige über 800 Gedichte, die er zum Teil aus der Zelle schmuggelte und teilweise mit Schreiberlaubnis verfasst hatte.

Gedenkkarte der Antifaschistischen Volkssolidarität, 1945 (1)

Richard Zach

Kein Bild vorhanden
Reichskriegsgericht (2)

Todesurteil gegen Richard Zach, 17.9.1942

Kein Bild vorhanden
Flugschrif (3)

Der Rote Stroßtrupp, Jänner 1941

Kein Bild vorhanden

QR Code zur Person

Richard Zach: geboren 23.3.1919 in Graz, gestorben 27.1.1943 in Brandenburg. Der Lehrer und Schriftsteller Richard Zach begann schon in seiner Jugend zu schreiben. In der Bundeslehrerbildungsanstalt kam er 1935 in Kontakt mit führenden Jungkommunisten, doch behielt Zach Distanz zum „polizeibekannten Kommunistischen Jugendverband”. Nach kurzer Wehrmachtszeit gab er in Graz – als Lehrer angestellt – ab Herbst 1940 die Flugschrift „Der Rote Stoßtrupp“ heraus, die bis in die West- und Obersteiermark gelangte. Auch baute er ein Netz von Widerstandszellen auf, ehe ihn die Gestapo am 31. Oktober 1941 „wegen Verdachts, kommunistische Parolen geschmiert zu haben“ festnahm. Das Reichskriegsgericht in Berlin verurteilte ihn am 17. August 1942 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode. Bis zu seiner Hinrichtung am 27. Jänner 1943 in Berlin-Brandenburg verfasste der 23jährige über 800 Gedichte, die er zum Teil aus der Zelle schmuggelte und teilweise mit Schreiberlaubnis verfasst hatte. Letzte freiwillige Wohnadresse: Pestalozistraße 67, 8010 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty38;o:derla.sty451;o:derla.sty46; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


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