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Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Lorenz Poketz

Letzte freiwillige Wohnadresse: Bachweg 13 (heute Josef-Kienzl-Weg 13, 8052 Graz) | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty176;o:derla.sty37;
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Biografie

Lorenz Poketz: geboren 5.8.1893 in St. Lorenzen bei Marburg, gestorben 13.9.1943 in Graz. Poketz war ab Mitte der 1920er Jahren Sekretär der Freien Gewerkschaft und ab 1930 Vorsitzender des sozialpolitischen Ausschusses der Arbeiterkammer in Graz. Nach den Februarkämpfen 1934 übernahm er die Leitung der nun illegalen Freien Gewerkschaftsfachgruppe der Handels-, Verkehrs- und Transportarbeiter, die u.a. verfolgte und gemaßregelte Arbeiter unterstützte. Diese Tätigkeit setzte er auch nach dem „Anschluss“ 1938 fort und baute gemeinsam mit anderen 1940 die „Rote Gewerkschaft“ auf, die auch Flugblätter verbreitete. Am 13. August 1942 verhaftete die Gestapo Poketz, der am 17. Juni 1943 vom Volksgerichtshof wegen „Vorbereitung zum Hochverrat, landesverräterischer Feindbegünstigung und Zersetzung der Wehrkraft“ zum Tode verurteilt wurde. Er wurde am 13. September 1943 in Graz hingerichtet.

Portätfoto (1)

Lorenz Poketz

Kein Bild vorhanden
Volksgerichtshof Berlin (2)

Todesurteil gegen Lorenz Poketz, 17.6.1943

Kein Bild vorhanden
Volksgerichtshof Berlin (3)

Todesurteil gegen Lorenz Poketz, 17.6.1943

Kein Bild vorhanden
Standesamt Graz (4)

Bericht über die Hinrichtung von Lorenz Poketz, 13.9.1943

Kein Bild vorhanden

QR Code zur Person

Lorenz Poketz: geboren 5.8.1893 in St. Lorenzen bei Marburg, gestorben 13.9.1943 in Graz. Poketz war ab Mitte der 1920er Jahren Sekretär der Freien Gewerkschaft und ab 1930 Vorsitzender des sozialpolitischen Ausschusses der Arbeiterkammer in Graz. Nach den Februarkämpfen 1934 übernahm er die Leitung der nun illegalen Freien Gewerkschaftsfachgruppe der Handels-, Verkehrs- und Transportarbeiter, die u.a. verfolgte und gemaßregelte Arbeiter unterstützte. Diese Tätigkeit setzte er auch nach dem „Anschluss“ 1938 fort und baute gemeinsam mit anderen 1940 die „Rote Gewerkschaft“ auf, die auch Flugblätter verbreitete. Am 13. August 1942 verhaftete die Gestapo Poketz, der am 17. Juni 1943 vom Volksgerichtshof wegen „Vorbereitung zum Hochverrat, landesverräterischer Feindbegünstigung und Zersetzung der Wehrkraft“ zum Tode verurteilt wurde. Er wurde am 13. September 1943 in Graz hingerichtet. Letzte freiwillige Wohnadresse: Bachweg 13 (heute Josef-Kienzl-Weg 13, 8052 Graz) | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty176;o:derla.sty37; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


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  • Name: Lorenz Poketz (person description)
  • Datum: 2026
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