Stanislaus Mikulik
Letzte freiwillige Wohnadresse: Karl Morrégasse 40 (heute ungef#hr Ziehrerstraße 70, 8041 Graz)- resistance-political
- male
Biografie
Stanislaus Mikulik: geboren 27.8.1915 in Soběchleby/Sobiechleb (Mähren), gestorben 3.4.1945 in Graz. Mikulik arbeitete bei der Firma Blaschitz & Marsch als Einkäufer und gehörte zur sozialistischen Widerstandsgruppe der Firmenbesitzer. Diese hatten Kontakte zu Fritz Matzner und der „Österreichischen Freiheitsfront“ (ÖFF) in Slowenien. Dorthin fuhr Mikulik mehrfach zu Besprechungen und von dort brachte er Anfang Jänner 1945 auch den aus der Sowjetunion gekommenen Kundschafter Otto Schatko mit nach Graz, wo dieser eine Funkstelle einrichten sollte. In der Folge einer Hausdurchsuchung bei Blaschitz rollte die Gestapo diese Widerstandsgruppe auf und nahm Mikulik Ende Februar 1945 fest. Am 3. April 1945 fuhren Gestapobeamte mit ihm und anderen Mitgliedern der Gruppe in die SS-Kaserne nach Wetzelsdorf, wo er erschossen wurde.
QR Code zur Person
Stanislaus Mikulik: geboren 27.8.1915 in Soběchleby/Sobiechleb (Mähren), gestorben 3.4.1945 in Graz. Mikulik arbeitete bei der Firma Blaschitz & Marsch als Einkäufer und gehörte zur sozialistischen Widerstandsgruppe der Firmenbesitzer. Diese hatten Kontakte zu Fritz Matzner und der „Österreichischen Freiheitsfront“ (ÖFF) in Slowenien. Dorthin fuhr Mikulik mehrfach zu Besprechungen und von dort brachte er Anfang Jänner 1945 auch den aus der Sowjetunion gekommenen Kundschafter Otto Schatko mit nach Graz, wo dieser eine Funkstelle einrichten sollte. In der Folge einer Hausdurchsuchung bei Blaschitz rollte die Gestapo diese Widerstandsgruppe auf und nahm Mikulik Ende Februar 1945 fest. Am 3. April 1945 fuhren Gestapobeamte mit ihm und anderen Mitgliedern der Gruppe in die SS-Kaserne nach Wetzelsdorf, wo er erschossen wurde. Letzte freiwillige Wohnadresse: Karl Morrégasse 40 (heute ungef#hr Ziehrerstraße 70, 8041 Graz) | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.
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