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Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz

MEMOR ist ein digitales Denkmal, das sich der Dokumentation und Visualisierung der Grazer NS-Opfer widmet.

Johann Jahn

Letzte freiwillige Wohnadresse: Grimmgasse 27, 8020 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty176;
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Biografie

Johann Jahn: geboren 10.6.1898 in Marburg/Maribor, gestorben 23.9.1943 in Graz. Johann Jahn gehörte in der Ersten Republik der Sozialdemokratischen Partei und dem Republikanischen Schutzbund in Graz an. Im Herbst 1936 wurde der Eisenbahner wegen des Verdachts Mitglied der illegalen Eisenbahnergewerkschaft zu sein verhaftet und vier Monate angehalten. Zudem verlor er seine Arbeit bei der Bahn und wurde erst wieder 1938 eingestellt. Als Lorenz Poketz 1940/41 die „Rote Gewerkschaft“ aufbaute, gründete Jahn im Bereich des Hauptbahnhofs Graz eine Betriebszelle der „Roten Gewerkschaft“. Die Gestapo verhaftete ihn am 21. August 1942. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn am 18. Juni 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode. Johann Jahn wurde am 23. September 1943 im Landesgericht Graz hingerichtet.

Volksgerichtshof Berlin (1)

Todesurteil gegen Johann Jahn, 18.6.1943

Kein Bild vorhanden
Volksgerichtshof Berlin (2)

Todesurteil gegen Johann Jahn, 18.6.1943

Kein Bild vorhanden
Volksgerichtshof Berlin (3)

Todesurteil gegen Johann Jahn, 18.6.1943

Kein Bild vorhanden
Sterbefallmeldung des Standesamts Graz (4)

Bericht über die Hinrichtung von Johann Jahn, 23.9.1943

Kein Bild vorhanden

QR Code zur Person

Johann Jahn: geboren 10.6.1898 in Marburg/Maribor, gestorben 23.9.1943 in Graz. Johann Jahn gehörte in der Ersten Republik der Sozialdemokratischen Partei und dem Republikanischen Schutzbund in Graz an. Im Herbst 1936 wurde der Eisenbahner wegen des Verdachts Mitglied der illegalen Eisenbahnergewerkschaft zu sein verhaftet und vier Monate angehalten. Zudem verlor er seine Arbeit bei der Bahn und wurde erst wieder 1938 eingestellt. Als Lorenz Poketz 1940/41 die „Rote Gewerkschaft“ aufbaute, gründete Jahn im Bereich des Hauptbahnhofs Graz eine Betriebszelle der „Roten Gewerkschaft“. Die Gestapo verhaftete ihn am 21. August 1942. Der Volksgerichtshof verurteilte ihn am 18. Juni 1943 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zum Tode. Johann Jahn wurde am 23. September 1943 im Landesgericht Graz hingerichtet. Letzte freiwillige Wohnadresse: Grimmgasse 27, 8020 Graz | Verbundene DERLA-Zeichen: o:derla.sty176; | MEMOR Das Digitale Gedenkbuch der Stadt Graz.


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